Boden schleifen: Diese Punkte gilt es zu beachten

Ein schöner Holzboden kann die Wohnqualität enorm verbessern. Egal ob Parkettboden oder Dielen – nur mit dem richtigen Schliff holen Sie alles aus Ihrem Boden heraus. Aber das Bodenschleifen will gelernt sein. Hier erfahren Sie, welche Punkte es zu beachten gilt.

Bodenschleifmaschine

Unschöne Kratzer? Abdrücke von Möbeln? Oder sogar tiefe Macken von fallengelassenen Gegenständen? Solche Makel wünscht sich keiner!

Oder haben Sie bei der letzten Teppichentfernung festgestellt, dass sich darunter ein eigentlich schöner Dielenboden versteckt?

Damit Sie an Ihrem Boden wieder Freude haben, muss dieser korrekt abgeschliffen werden. Wenn Sie für diese Arbeiten einen Profi beauftragen, ersparen Sie sich Zeit und Stress!

Lesen Sie hier, was Sie beim Bodenschleifen beachten sollten.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Lassen Sie Ihren Boden in neuem Glanz erstrahlen

Ein Experte geht mit viel Erfahrung an solche Aufgaben ran. Wenn Sie sich selbst solche Arbeiten nicht zutrauen, ist es nie verkehrt die Arbeiten abzugeben. Allerdings gibt es einige Punkte, die Sie beachten sollten.

1. Was für einen Boden haben Sie?

Zu den Bodenarten, die abgeschliffen werden können, gehören Parkett- und Dielenböden. Prüfen Sie vorab, welche Art von Boden bei Ihnen vorliegt. Denn abhängig von der Art sind auch die Maschinen und Methoden, die zum Einsatz kommen werden.

Wenn Sie sich dazu entschliessen, einen Experten mit dem Bodenschleifen zu betrauen, sollte sich dieser bestenfalls schon anhand Ihrer Offertanfrage ein klares Bild von Ihrem Boden machen können.

Daher ist für den Experten auch interessant, wie dick ihr Boden ist. Vor allem bei Parkett ist das sehr wichtig, damit man kalkulieren kann, wie viel noch abgeschliffen werden kann. Auch eventuelle Vorarbeiten sind abhängig von der Art und der Dicke Ihres Bodens.

Zum Abschleifen eines Bodens gehört auch die anschliessende Versiegelung. Abhängig von Ihrer Bodenart gibt es verschiedene Möglichkeiten der Versiegelung.

Normalerweise fällt die Entscheidung zwischen einer Versiegelung mit Öl oder mit Öl und Wachs. Falls Sie sich unsicher sind, was für Sie die beste Entscheidung ist, stehen die Experten Ihnen hier beratend zur Seite.

2. Wie sieht dieser momentan aus?

Eine wichtige Frage ist auch, warum Ihr Boden abgeschliffen werden muss. Parkett- und Dielenböden sind sehr langlebige Bodenarten.

Deswegen ist es völlig normal, dass diese in einem gewissen zeitlichen Abstand auf Vordermann gebracht werden müssen. Trotzdem können die Gründe sehr unterschiedlich sein.

Inspizieren Sie Ihren Boden genau und dokumentieren Sie bestenfalls alle Macken, die Ihnen auffallen. So können Sie bereits den Schweregrad der Abnutzung einschätzen.

Vielleicht weist ihr Boden nur kleine Kratzer und Schrammen auf. Durch eine langjährige „Benutzung“ ist es ausserdem möglich, dass Laufspuren sichtbar werden.

Dies hängt damit zusammen, dass sich Staub- und Schmutzpartikel im Boden festsetzen. Bei solch kleineren Abnutzungen muss in den meisten Fällen nur wenig geschliffen werden.

Die Schleifarbeiten werden aufwändiger, wenn Ihr Boden tiefe Kratzer oder Dellen aufweist. Diese entstehen zum Beispiel durch den langjährigen Druck schwerer Möbel. Oder auch, wenn schwere Gegenstände auf Ihren Boden gefallen sind.

Damit Sie sichergehen können, dass Sie solche Macken in jedem Fall erkennen, sollten Sie versuchen, Ihre Möbel ein wenig zu verschieben.

Ausserdem sollten Sie Ihren Holzfussboden auf den Befall von Holzwürmern kontrollieren. Diese erkennen Sie durch kleine Bohrlöcher und kleine Häufchen Sägemehl. Auch wenn Sie einen solchen entdecken, ist das noch nicht das Ende Ihres Fussbodens. 

3. Welche Vorarbeiten müssen geleistet werden?

Bei den einzelnen Vorarbeiten können Sie sich überlegen, ob Sie diese selbst durchführen möchten oder ob Sie die Arbeiten einem Experten überlassen. Durch das eigenständige Ausführen haben Sie die Möglichkeit, Kosten zu sparen.

Hier erfahren Sie mehr über die anfallenden Kosten fürs Abschleifen eines Bodens.

Zu den wichtigsten Vorarbeiten gehört natürlich, dass die betroffenen Zimmer freigeräumt werden. Damit durch das Verschieben von Möbelstücken nicht noch mehr Schäden entstehen, sollten grosse Schränke beispielsweise zuerst ausgeräumt und dann aus dem Zimmer getragen werden.

Falls bei Ihnen momentan noch ein Teppich verlegt ist, Sie nun aber den Boden darunter nutzen möchten, muss der Teppich natürlich zuerst entfernt werden. In einem solchen Fall muss bei der Entfernung mit grösster Vorsicht vorgegangen werden, damit der Holzboden brauchbar bleibt.

Holzwurmbefall - was nun?

Im Fall eines Holzwurmbefalls muss der Boden natürlich möglichst schnell behandelt werden. Ausserdem sollten die betroffenen Bodenteile ausgetauscht werden.

Problematisch ist, dass höchstwahrscheinlich ein Farbunterschied entstehen wird. Dem kann Abhilfe geschafft werden, indem die neuen Teile mit Teilen vom Zimmerrand getauscht werden oder so platziert werden, dass sie später von Möbelstücken verdeckt werden.

Ein Experte kann Sie hier abhängig von Ihren Vorlieben beraten.

Einen Experten finden

Ein schön aufbereiteter Holzboden kann Träume wahr werden lassen. Wenn Sie das Abschleifen des Bodens nicht selbst übernehmen möchten, sollten Sie sich vorher überlegen, welche Arbeiten von einem Experten erledigt werden sollen.

Je detaillierter Sie Ihren Auftrag ausschreiben, umso besser können Sie die Offerten verschiedener Anbieter vergleichen.

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