Estrichboden isolieren: Mit 3 Vorüberlegungen den passenden Profi finden.

Sie wollen Ihren Estrichboden isolieren, um Wärme im Raum zu halten und kalten Füssen durch unbeheizte Räume im darunterliegenden Geschoss vorzubeugen?

Mit den folgenden drei Vorüberlegungen gelangen Sie im Handumdrehen zum Fachmann, der Ihren Boden professionell dämmt.

Gerade über dem Keller oder ungeheizten Bereichen liegende Räume und Böden neigen dazu, Kälte auszustrahlen und damit die Temperatur zu beeinflussen.

Falls noch keine Dämmung in Ihrem Fussboden vorhanden ist, macht es Sinn, hier nachzurüsten. Damit sparen Sie nicht nur Heizkosten ein.

Fussböden in Zimmertemperatur sind viel behaglicher und es lässt sich auf ihnen auch auf Socken oder barfuss gehen, ohne gleich frostige Zehen zu bekommen.

Das Isolieren von Estrichboden ist eine Arbeit für den Fachmann, da sie zeit- und arbeitsintensiv ist und einiges an Gerätschaften benötigt wird, die der Hobby-Bauherr nicht unbedingt im Haus hat.

Warum eine Isolierung grundsätzlich sinnvoll ist, welche Dämm-Möglichkeiten es überhaupt gibt und welche Isolierung zur Auswahl stehen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Warum ist eine Isolierung von Estrichboden sinnvoll?

Wenn unter einer beheizten Räumlichkeit ein dauerhaft unbeheizter Raum liegt, ist eine Isolierung oder Dämmung des Fussbodens nicht verkehrt. Das gilt vor allem für Räumlichkeiten im Erdgeschoss, wenn sich direkt darunter der Keller befindet.

Neben der Wärmeisolierung wird auch der Schall dank einer Dämmung gedämpft, was einen weiteren Vorteil birgt.

Nutzungsart je nach Dämmung

Die Art der Dämmung kann je nach Gegebenheiten verschieden sein. Beim schwimmenden Estrich werden zum Beispiel mehrere Lagen Dämmmaterial darunter verlegt. Dabei liegt der Estrich auf verlegten Dämmplatten, an den Seiten wird er durch Dämmstreifen ummantelt.

Auch kann hier eine Fussbodenheizung direkt mit eingebaut werden. Dabei werden die Heizelemente im oberen Teil der Dämmung verbaut und sorgen erst recht für einen trockenen und warmen Boden im Eigenheim.

Möglichkeiten der Dämmung

  • Schüttdämmung:

Diese Dämmung wird einfach aufgeschüttet. Die Materialien bestehen aus Styropor-Beton-Kügelchen, die sich gleichmässig in alle Zwischenräume und Unebenheiten einfügen. Sie bringen allerdings etwas schlechtere Dämmwerte als die Dämmplatten mit.

  • Plattendämmung:

Die Platten sind etwas teurer als die Kügelchen. Sie bestehen aus Styropor oder Styrodur. Sie sind auch etwas aufwändiger zu verlegen, da Rohrleitungen im Vorfeld ausgeschnitten werden müssen.

Auch darf die vorhandene Bodenplatte keine Unebenheiten aufweisen. Die Platten sind dafür druck- und wasserunempfindlich.

  • Trittschalldämmplatten:

Auf die Platten kann zusätzlich noch eine Trittschalldämmung aufgebracht werden. Hier muss der Profi die richtigen Platten auswählen, die mit dem späteren Bodenbelag kompatibel sind.

Unter Fliesen sollten beispielsweise nur TDPT-Platten verlegt werden, die auch grossem Druck standhalten.

  • Dämmung inklusive Fussbodenheizung:

Die Rohre für eine Fussbodenheizung können entweder auf oder in der Dämmung verlegt werden. In jedem Fall sollte auch unter den Rohren noch gedämmt werden.

Hier kann man zum Beispiel aus den oben genannten Dämm-Arten kombinieren, üblich ist eine Schüttdämmung über den Rohren, darüber eine weitere Dämmschicht und schlussendlich noch eine Trittschalldämmung.

Welche Dämmung möglich ist, hängt immer auch von den Gegebenheiten im Raum und von der realisierbaren Aufbauhöhe ab.

Möglichkeiten der Isolierung

Beim Isolieren von Estrichböden gibt es verschiedene Verfahren, die hier kurz erläutert werden:

  • Entweder, es wird direkt die Kellerdecke von unten angedichtet, oder
  • Die Dämmung geschieht fussbodenseitig von oben her.
  • Als dritte Möglichkeit kann auch die Bodenplatte isoliert werden.

Die Abdichtung der Kellerdecke ist eine besonders günstige Methode, um den Fussboden im Geschoss darüber zu isolieren. Die Kellerdeckendämmung sorgt dafür, dass die Wärme aus den darüber liegenden Räumlichkeiten nicht entweicht.

Dabei werden Dämmplatten mit mindestens sechs Zentimeter Dicke verbaut.

Auch an den Wandseiten sollte man noch ein Stück herunterdämmen. Besondere Massnahmen sollten bei feuchten Kellern ergriffen werden – hier muss umfassender saniert werden.

Um die Gegebenheiten bis ins kleinste Detail auszuloten, ist das Wissen des Fachmanns die optimale Lösung.

Die Dämmung von oben ist wesentlich aufwändiger, da hierbei Türhöhen, Schwellen, Wandanschlüsse und Treppenabsätze einberechnet werden müssen.

Bei Fehlern kann es unter Umständen zu Feuchtigkeit und infolgedessen zu Schimmelbildung oder Schäden an der Bausubstanz kommen. Darum ist ein Profi unbedingt zu empfehlen.

Bei der Dämmung von oben werden Dämmplatten auf eine Dichtungsfolie verlegt. Die Platten sind in der Regel aus Polystyrol, Hanf oder Kork. Anschliessend wird Estrich darüber gegossen.

Hier erfahren Sie mehr über das Verlegen von Estrich.

Der richtige Experte für Ihren Estrichboden

Wenn ein Boden nicht richtig gedämmt ist, kommt es schnell zu kalten Füssen und einer Entweichung von Wärme sowie Temperaturabfällen. Um das zu verhindern, sollten Estrichböden unbedingt isoliert werden – vor allem, wenn sich unter dem Boden unbeheizte Räumlichkeiten befinden.

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