Kellerdecke isolieren – 3 Punkte, die Sie beachten können

Die eigene Kellerdecke zu isolieren, hat einige Vorteile. Allerdings gilt es bei solchen Arbeiten einiges zu beachten. Worüber Sie sich bei der Isolierung der Kellerdecke Gedanken machen können, lesen Sie hier.

Energieeffizienz ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Für die Isolation von Fassaden und Decken gibt es inzwischen sogar schon gesetzliche Vorschriften. Aber wie sieht es mit der Kellerdecke aus?

Zwar gibt es keine Vorschrift, die besagt, dass Sie Ihre Kellerdecke isolieren müssen, trotzdem muss ein solches Projekt nicht nur lästige Pflicht sein. Es bringt auch Vorteile mit sich! In diesem Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um die Isolierung Ihrer Kellerdecke.

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Was gilt es beim Isolieren der Kellerdecke zu beachten?

Die eigene Kellerdecke zu isolieren muss keine stressige und kräftezehrende Aufgabe werden. Wenn Sie sich dazu entschliessen, die Arbeiten in professionelle Hände zu geben, ersparen Sie sich Zeit und Stress.

Mit der Beauftragung eines Experten stellen Sie sicher, dass auch die Qualität der Isoliermassnahmen stimmt.

1. Die Arbeitsschritte

Die folgenden Arbeitsschritte müssen im Normalfall bei Deckenisolierungen durchgeführt werden. Es ist aber auch zu beachten, dass jedes Projekt individuell ist.

Auch wenn Sie die Arbeiten in professionelle Hände geben, haben Sie noch die Möglichkeit, eine oder mehrere Arbeitsschritte selbst zu übernehmen.

Die Vorbereitung der Kellerdecke

Bevor die Kellerdecke isoliert werden kann, sollte diese auf eventuelle Schäden überprüft werden. Kleine Unebenheiten müssen in einem weiteren Arbeitsschritt verputzt werden.

Denn falls Ihre Decke uneben ist, könnten Wärmebrücken entstehen und so die Isolierfähigkeit beeinflussen. Zusätzlich muss die Decke einmal mit Besen oder Staubsauger gereinigt werden. Zu Beginn der Arbeiten sollte die Kellerdecke sauber und trocken sein.

Das Anbringen der Dämmmaterialien

Die verschiedenen Materialien können geklebt oder gedübelt werden. Sollte man sich für die Klebevariante entscheiden, muss vorab überprüft werden, ob Altanstrich bzw. Altputz noch tragfähig sind.

Wenn dies nicht der Fall ist, gibt es die Möglichkeit, den Untergrund auszubessern. Die andere Möglichkeit ist, sich für eine Variante mit Dübeln zu entscheiden.

Das Verkleiden des Dämmmaterials

Einige Dämmstoffe werden direkt als Dämmplatten hergestellt. Diese müssen nach dem Anbringen nicht noch extra verkleidet werden. Materialien wie etwa Steinwolle werden nach dem Anbringen noch mit Gipskarton verkleidet.

Bei der Verkleidung handelt es sich zwar um einen zusätzlichen Arbeitsschritt, allerdings ist dieser weniger aufwändig. Ausserdem haben Sie anschliessend noch die Möglichkeit, die Verkleidung bzw. die Dämmplatten farbig oder anderweitig zu gestalten.

2. Die Materialien

Auch wenn es keine Regelung gibt, welche die Isolierung der Kellerdecke vorschreibt, gibt es eine für die verwendeten Dämmmaterialien.

Und zwar ist der Wärmedurchgangskoeffizient entscheidend. Dieser darf nicht grösser sein als 0,30 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Diesen Wert erreicht man normalerweise ab einer Dämmmaterialdicke von 8 cm.

Die zwei Dämmmöglichkeiten

In der Regel unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Dämmmöglichkeiten. Eine Möglichkeit ist das Anbringen von Dämmplatten auf die Kellerdecke.

Diese werden entweder geklebt oder gedübelt. Besonders wichtig ist, dass keine Kreuzfugen zwischen den einzelnen Dämmplatten entstehen. Ansonsten besteht die Gefahr von Wärmebrücken.

Die zweite Möglichkeit ist eine Isolierung mit Stein- oder Glaswolle. Diese Materialien sind zwar flexibler, müssen aber nach dem Anbringen noch verkleidet werden. Besonders wichtig ist, dass ein Mund- und Augenschutz getragen wird!

Sollten an Ihrer Kellerdecke verschiedene Rohre oder Leitungen entlanglaufen, kann der Handwerker auf Sprühdämmstoffe ausweichen. Diese halten rundum dicht. Eine solche Aufgabe sollten Sie immer einem Experten überlassen.

3. Was Sie ausserdem beachten sollten

Sollte Ihre Decke nicht eben sein, sondern eine Wölbung aufweisen, können Sie entweder mit flexiblen Materialien arbeiten oder die Decke in einem weiteren Arbeitsschritt abhängen.

Wird die Decke durch eine Lattenkonstruktion abgehangen, werden die Zwischenräume später mithilfe einer Einblasdämmung isoliert.

Wenn Sie mit Sprühdämmstoffen arbeiten, sollten Sie Ihre Kellerdecke vorab skizzieren und fotografieren. So können Sie jederzeit überprüfen, wie die einzelnen Leitungen, Rohre etc. verlaufen.

Um die Isolierleistung nicht zu mindern, sollte nicht nur die Kellerdecke isoliert werden. Wichtig ist, dass auch die anliegenden Wände mindestens 50 cm tief mitisoliert werden.

Hier erfahren Sie mehr über die Kosten fürs Isolieren der Kellerdecke.

Der Weg zum Experten

Die Kellerdecke zu isolieren, ist ein wichtiger Schritt Richtung Energieeffizienz. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Materialien für Sie infrage kommen und ob Sie bestimmte Arbeitsschritte vielleicht selbst durchführen wollen. Eine gute Planung ist der Grundstein für einen reibungslosen Ablauf.

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