Gönnen Sie sich Ihr ganz privates Paradies!

Ach, was sind Gärten doch herrlich: lauschige Oasen mitten im Lärm der Stadt und Häuser, weitherum leuchtende Blumenprachten, Wohnzimmer im Grünen oder Beete voll leckerem Gemüse und Salaten. Es ist nachgewiesen: Ein Garten steigert Ihre Lebensqualität. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie bei der Gartengestaltung wissen müssen.

Was gibt es Schöneres, als Abends ein Glas Wein in der mit Trübeli bewachsenen Pergola zu trinken? Oder Blumensträusse vor dem eigenen Sitzplatz zu pflücken? Vielleicht träumen Sie ja auch davon, im eigenen Garten Chriesi oder Rhabarber z'günne, um eine feine Wähe zu machen? 

So oder so sind Sie in diesem Artikel genau richtig. Denn hier erfahren sie alles, was Sie bei der Planung Ihres Paradieses bedenken müssen – und Tipps zu wie Sie die richtigen Gärtner finden, um Ihr Projekt zu planen und umzusetzen.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Anhand von sechs Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie zu Ihrem Traumgarten kommen. 

1. Was für einen Garten wollen Sie?

Der Begriff Garten ist dehnbar. Manche verstehen darunter nur Grünflächen, andere auch Eingangstreppe, Auffahrt und Sitzplatz. Bevor Sie sich also ans Anlegen Ihres Paradieslis machen, müssen Sie sich erst einmal über Ihre genauen Vorstellungen und die vorhandenen Voraussetzungen klarwerden. 

Die folgenden Fragen helfen Ihnen im frühen Planungsstadium:

  • Haben Sie sich ein Motto für Ihr Gartenkonzept überlegt?
  • Wissen Sie, wie der Boden Ihres Gartens beschaffen ist? 
  • Kennen Sie die Blühphasen und Wuchshöhen der Pflanzen, die Sie gerne hätten? 

Die Antworten auf diese Fragen geben Ihnen weitere Anhaltspunkte zur erfolgreichen Gartenbau-Planung.

Denken Sie immer dran: Es gibt so viele Arten von Gärten, wie es verschiedene Menschen gibt. 

Darum hier einige mögliche Inspirationen:

  • Wollen Sie eine picobello getrimmte, gedüngte und vertikutierte Rasenfläche – ein Wimbledonrasen, auf dem Roger Federer gerne spielen würde? 
  • Wollen Sie einen naturnahen Selbstversorger-Garten mit Gemüse, Obst und Kräutern
  • Wollen Sie eine bunte Blütenpracht mit Staudenbeeten, Zäunen und niedrigen Hecken, die die Bienli von Nah und Fern magnetisch anzieht? 
  • Oder wollen Sie doch lieber eine plätschernde, gluckernde Wasserlandschaft
  • Aber vielleicht wünschen Sie sich ja auch einfach nur zwei Bäume, die stark genug sind, damit Sie Ihre Hängematte daran aufhängen können?

Je nachdem, was Ihnen vorschwebt für Ihre ganz private grüne Lunge, müssen Sie mehr oder weniger Zeit für die Planung und den eigentlichen Gartenbau einplanen.

2. Wie viel Zeit haben Sie für Ihren Garten?

Denken Sie bitte immer daran: Ein neuer Garten ist schön und gut. Er lässt sich aber nicht von einem Tag auf den anderen aus dem Boden stampfen. Solche Projekte brauchen Ausdauer und Hingabe – bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. 

Damit Sie sich langfristig an Ihrem Gärtli erfreuen können, ist die richtige Pflege wichtig. 

Je nach dem, wie viel Zeit Sie sich für Hege, Pflege und Unterhalt des Gartens nehmen können, kommen andere Gartengestaltungs-Elemente für Sie infrage.
 

Was im Garten wie viel Zeit braucht

  • Schwimmteiche nehmen viel Raum ein und brauchen nur wenig Pflege, was Sie zur zeitsparenden Alternativen macht. 
  • Beete wiederum machen nur dann einen Sinn, wenn Sie fast täglich draussen sein können, um sich um alles zu kümmern. 
  • Wenn Sie kurz gemähte, streng geometrische Rasenflächen mit sauber getrimmten Kanten bevorzugen, müssen Sie zwar öfter Rasen mähen, düngen und vertikutieren – haben aber ansonsten weniger Aufwand. 
  • Das Pflanzen von pflegeleichten Bodendeckern und Blütenhecken, Mulchen gegen Unkraut und Installation von automatischen Bewässerungssystemen sind Zeitsparer. 
  • Auch Grösse und Art des Sitzplatzes oder der Terrasse beeinflussen das Ausmass der regelmässig zu pflegenden Gartenfläche.

3. Je genauer Sie planen, desto besser für den Profi

Natürlich legen Sie Ihren Garten idealerweise auch deshalb an, weil Sie einen grünen Daumen haben. Weil Sie gerne Rasen mähen, Stauden und Hecken schneiden, dem ewigen Kreislauf im Komposthaufen zuschauen oder einfach nur draussen sind.

Trotzdem ist es wichtig, seine Grenzen zu kennen und grössere Projekte an Profis zu geben: zwischen Baumschulen, Staudenspezialisten und Zierpflanzengärtnern gibt es für jedes Ihrer Anliegen einen Profi.

Wunsch und Realität

Je genauer Sie vor Auftragsvergabe überlegen, welches Ihre Wünsche punkto Garten sind, desto besser kann der Gärtner darauf eingehen.

So kann der Profi für jeden Gartengestaltungs-Wunsch die besten Standorte auf Ihrem Grundstück ermitteln und Ihnen anhand der Bodenverhältnisse sagen, welche Ihrer Plänen funktionieren und welche nicht.

4. Ihr Gartenparadies hat einen Preis

Sie wissen jetzt, was Sie sich von Ihrem Paradies erhoffen und wünschen – das ist super. Ein wichtiger Schritt ist getan! 

Jetzt müssen Sie aber auch einmal die Kosten ins Auge nehmen. 

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Preis:

  • Preise für Baumaterialien
  • Wie viel Baumaterial können Sie selbst kaufen?
  • Anteil der Eigenleistungen, die Sie beisteuern können
  • Pflanzenarten
  • Pflanzengrösse (besonders bei Gehölzen)
  • Höhenunterschiede innerhalb des Gartens
  • Zugänglichkeit des Gartens für Baumaschinen
  • Spezielle Gestaltungselemente wie Teich, Gartenhaus, Sichtschutz etc.

Eigenleistungen, die Sie einbringen wollen, sollten Sie unbedingt schon in der Offertanfrage dem potenziellen Auftragnehmer mitteilen. Sie müssen auf jeden Fall auch noch einmal vor Ort in Ihrem Garten besprochen werden.

Zwei Faustregeln für den grünen Daumen

Es gibt zwei verschiedene Arten, den ungefähren Preis einer Gartengestaltung zu berechnen.

a. Kalkulation als Anteil vom Gesamtpreis des Hauses

Ein neuer Garten kostet etwa 12 bis 18 % des Gesamtpreises des Eigenheims. Unter CHF 10‘000.- sollte man nicht kalkulieren. 

Wenn Sie ein Einfamilienhaus mit CHF 400‘000.- Grundpreis haben, betragen die Kosten für die Gartenanlage zwischen CHF 48‘000.- bis CHF 72‘000.-.

Der Wert bezieht sich auf ein mittelgrosses Grundstück und beinhaltet Garageneinfahrt, Hauseingang, Einfriedung, Terrasse, Rasen und Bepflanzung. 

Kosten für "Extrawünsche" wie Pergola, Gartenhaus, Kinderschaukel oder Teich schlagen natürlich noch einmal separat zu Buche.

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Gesamtpreis. Eine reine Rasenfläche mit wenigen Blumenbeeten ist beispielsweise eher günstig. Ein Schwimmteich hingegen wird teurer. 

Auch die Art des Rasens beeinflusst die Kosten – gibt es doch Rasen, der ausgesät werden muss, und solchen, der als "fixfertiger" Rollrasen angeliefert wird.

b. Kalkulation anhand der Gartengrösse

Die Kosten lassen sich auch anhand der Gartengrösse ungefähr ermitteln. 

Je nach Gestaltungsaufwand müssen Sie Kosten zwischen CHF 35.- und CHF 110.- pro Quadratmeter einplanen. 

Kosten für Extrawünsche

So universell der Wunsch nach einem grünen Paradiesli, so verschieden sind die Extrawünsche.

Am beliebtesten sind Wasserflächen. Für einen Teich belaufen sich die Kosten auf CHF 170.- bis CHF 330.- je Quadratmeter Wasserfläche.  

Schwimmteiche sind teurer. Werden sie intensiv gestaltet (viel Teichtechnik, Einstieg, Steganlage etc.), kostet es schnell zwischen CHF 550.- und CHF 860.- pro Quadratmeter Wasserfläche.

Auch Gartenhäuser sind beliebt. Einfache Varianten gibt es ab CHF 1000.-, je nach Grösse und Ausstattung summiert es sich auch bis zu CHF 7‘000.-.

5. Wie Sie eine Gärtner-Offerte beurteilen können

Achten Sie bei Ihren Offerten darauf , dass alle Kosten einzeln aufgeführt werden. Eine seriöse Offerte muss transparent und in jedem Punkt nachvollziehbar sein.

Der Stundenlohn der Experten variiert stark. Je nach der Spezialisierung des Gärtners (Baumschule, Landschaftsgärtner, Stauden- oder Zierpflanzen-Profi) variieren die Kosten. In der Regel belaufen sich die Stundenlöhne auf ca. CHF 60.-  bis 90.-. 

Kleiner Tipp: finden Sie heraus, wie ausgelastet der Gärtner ist, der Ihnen eine Offerte stellt. Hat er nämlich gerade Flaute, können Sie attraktivere Konditionen aushandeln.

Und falls Sie mit dem Gärtner, der Ihren Garten anlegt, zufrieden sind, schliessen Sie doch gleich auch noch einen Vertrag für die weitere Pflege ab.

6. Grau ist die Theorie, grün ist Ihr Garten

Sie können nun mit diesem Artikel eine Vorstellung Ihres Gartens entwickeln. Entsprechend Ihren Wünschen können Sie Experten auswählen und beschreiben, was Ihnen wichtig ist.

Mit den zwei Faustregeln und den einzeln aufgeführten Kosten für Extrawünsche können Sie eine grobe Kostenkalkulation für Ihr Gartenbau-Projekt erstellen. 

Eine strukturierte, frühzeitige Planung der realistischerweise zu erwartenden Kosten hilft Ihnen dabei, Offerten zu vergleichen und den besten Anbieter auszuwählen. 

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