Polygonalplatten verlegen: mit 5 Fragen zum tollen Ergebnis

Polygonalplatten können einen Garten wunderschön ergänzen. Das Verlegen aber erfordert viel Fachwissen und Erfahrung. Wir geben Ihnen fünf Fragen mit auf den Weg, damit Sie garantiert Freude an Ihrem Boden haben werden. 

Rustikal und natürlich oder geradlinig und klassisch? Polygonalplatten bieten Ihnen viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung Ihres Gartens. Um Polygonalplatten zu verlegen, ist aber einiges an Fachwissen erforderlich. Daher ist es sinnvoll für gewisse Schritte einen Fachmann beizuziehen. 

In diesem Artikel erfahren Sie, mit welchen fünf Fragen Sie alle notwendigen Vorüberlegungen treffen und welche Informationen für Ihren Handwerker essentiell sind.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen.

1. Welche Fläche ist zu verlegen?

Die Grösse der zu bearbeitenden Fläche spielt eine wesentliche Rolle für den Materialbedarf Ihres Projekts. Je präziser Sie die Flächengrösse ermitteln, desto besser kann sich Ihr Gartenbauer oder Plattenleger auf alle Arbeiten sowie den Einkauf des Materials vorbereiten.

Sie wissen bereits, wo die Polygonalplatten verlegt werden sollen? Stecken Sie die Fläche mit Maurerschnur ab und vermessen Sie Länge sowie Breite. Das Ergebnis liefert Ihnen die Gesamtfläche in Quadratmetern.

Der Profi hilft bei der Planung

Haben Sie sich noch nicht für einen Bereich entschieden, treffen Sie die Entscheidung doch gemeinsam mit Ihrem Experten.

Er kann durch seine langjährige Erfahrung mit Sicherheit schnell den perfekten Platz definieren. Ausserdem kann dieser die Fläche anschliessend vermessen.

2. Wie ist die Bodenbeschaffenheit?

Teilen Sie Ihrem Handwerker mit, auf welchem Boden die Polygonalplatten verlegt werden sollen. Bestehen Unebenheiten oder weist der Untergrund eine Neigung auf? Unter Umständen ist ein vorheriges Planieren nötig. Vorhandene Hindernisse, wie beispielsweise alte Baumstümpfe und -wurzeln, können die Arbeiten zusätzlich erschweren.

Schildern Sie die Bodenbeschaffenheit in Ihrer Offertanfrage so präzise wie möglich. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr Handwerker alle notwendigen Materialien und Werkzeuge dabei hat.

Ebenfalls von Bedeutung ist die Art des Bodens. Ein weicher Mutterboden lässt sich leichter bearbeiten als harter Lehm. Harte Böden machen eventuell Baggerarbeiten erforderlich, welche zusätzliche Vorbereitungen bedürfen - und entsprechende Kosten mit sich bringen.

3. Welches Material wünschen Sie?

Das Verlegen von Polygonalplatten bietet Ihnen eine tolle Möglichkeit zur individuellen Gestaltung Ihres Gartens oder der Terrasse. Entscheiden Sie sich für ein Material, das Ihnen optisch am besten gefällt und welches den zu erwartenden Belastungen standhält.

Besonders beliebt sind Platten aus Naturstein, wie beispielsweise Schiefer oder Quarzit. Diese sind nicht nur trittfest, sondern dank einer glatten Oberfläche auch pflegeleicht. Fliesen aus Granit verfügen über eine besonders robuste, natürliche Optik, müssen jedoch regelmässig gereinigt werden, um die Optik zu erhalten.

Wünschen Sie ein besonders feines Erscheinungsbild, entscheiden Sie sich für Bruchmosaik. Diese Polygonalplatten lassen sich individuell anordnen und bieten Ihnen auf diese Weise viele Möglichkeiten zur Gestaltung.

4. Welche Vorarbeiten übernehmen Sie selbst?

Überlegen Sie sich im Voraus, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen möchten. Das Vermessen des Flächenbedarfs erfordert keine Fachkenntnisse und ist binnen weniger Minuten erledigt.

Für das Verlegen von Polygonalplatten ist ein witterungsbeständiges Fundament notwendig. Den dafür erforderlichen Erdaushub können Sie allenfalls in Eigenregie vornehmen. Insgesamt braucht es eine ca. 15cm hohe Schotterschicht oder eine etwas weniger Tiefe Betonschicht. 

Wenn Sie das Fundament selbstständig ausheben möchten, seien Sie sich bewusst, dass hier kleine Fehler aufwändige Zusatzarbeit bedeutet. Sprechen Sie sich unbedingt mit Ihrem Gartenbauer ab, welche Arbeiten Sie selber erledigen und auch welche Geräte und Maschinen zur Verfügung stehen.

5. Polygonalplatten verlegen Kosten

Die anfallenden Kosten für einen neuen Polygonalboden sind natürlich von der Grösse des Bodens abhängig.

Für die Polygonalplatten müssen Sie je nach Material mit mindestens CHF 20.- pro Quadratmeter rechnen. Die Vorbereitungsarbeiten und das Verlegen selbst verrechnet der Profi nach Anzahl Stunden. In der Regel beläuft sich der Stundenlohn auf CHF 70.- bis CHF 90.-.

Achten Sie bei der Offerte darauf, dass die Kosten jeweils einzeln aufgelistet sind.

Polygonalplatten verlegen Kosten von Kosten bis
Materialkosten   CHF 20.-/m² CHF 100.-/m²
Lohn Plattenleger   CHF 70.-/h CHF 90.-/h

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Schnell und effektiv: Finden Sie den passenden Experten!

Naturstein, Granit oder Bruchmosaik – verlegen Sie Polygonalplatten, die Ihren individuellen Wünschen entsprechen. Für eine exakte Planung sind folgende Informationen wichtig:

  • Der Flächenbedarf
  • Die Bodenbeschaffenheit
  • Das von Ihnen gewünschte Plattenmaterial

Ob Sie einzelne Arbeiten selbst übernehmen oder das gesamte Projekt in Expertenhände geben, entscheiden nur Sie selbst. Geben Sie aber in Ihrer Offertanfrage genau an, was Sie selber erledigen möchten. Der Handwerker offeriert dann auch nur die durch ihn auszuführenden Arbeiten. Eine Offertanfrage bei renovero ist für Sie kostenlos und völlig unverbindlich. 

Bei der Auswahl des geeigneten Handwerkers unterstützt Sie das Bewertungssystem von renovero. Es zeigt Ihnen die Erfahrungen früherer Nutzer mit den Handwerkern. So finden Sie schnell und einfach den besten Handwerker für Ihr Projekt.