So kommen Sie einfach zum perfekten Rasen - den Rasen richtig säen

Ihr Rasen gefällt Ihnen nicht mehr oder Sie wollen einen ganz neuen Rasen anlegen? Mit ein paar simplen Vorüberlegungen und Abklärungen können Sie einem Gärtner alle Informationen liefern, die er für das Ansäen und die richtige Rasenwahl braucht.

Rasen säen ist keine Hexerei, sofern die Jahreszeit stimmt. Die Frühlingsmonate März, April und Mai kommen für Ihr Projekt in Frage, auch im September können Ihre Rasensamen noch gedeihen. Nach der Aussaat ist eine Ruhepause von etwa sechs Wochen nötig, diese können Sie Ihrem Rasen im Winter und Sommer nicht geben.

Ansäen und Nachsäen sind zwei verschiedene Dinge, bei den Vorbereitungen ist das Vorgehen jedoch ähnlich. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten Punkte. 

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen.

Grösse der Rasenfläche

Wichtig für den Gärtner ist insbesondere die Grösse der zu bearbeitenden Fläche. Um den Experten bestmöglich auf den Auftrag vorzubereiten, können Sie Ihrer Auftragsausschreibung einen Grundriss Ihres Gartens beilegen, damit die genaue Menge an benötigtem Rasen berechnet werden kann.

Haben Sie keinen Grundriss zur Hand, können Sie die Fläche Ihres Gartens ganz einfach selbst berechnen. Stecken Sie die Fläche mit kleinen Hölzchen ab und verbinden Sie diese mit Maurerschnur. Anschliessend können Sie die Kanten bequem abmessen. Teilen Sie Ihrem Gärtner die Grundfläche in Quadratmetern mit.

Lichtverhältnisse in Ihrem Garten

Generell sollten Sie die Lichtverhältnisse in Ihrem Garten kennen oder die Situation möglichst detailliert beschreiben. So kann man, abhängig von den Lichtverhältnissen, den richtigen Rasen an der richtigen Stelle säen. 

Wenn Sie grosse Unterschiede zwischen Sonnen- und Schattenflächen haben, brauchen Sie unter Umständen sogar unterschiedliche Samen.

Bearbeitung des Bodens

Die Rasenfläche muss vor der Aussaat vorbearbeitet werden. Steine und Wurzeln müssen entfernt werden. Anschliessend muss der Boden gelockert und wieder festgetreten werden. Hierbei handelt es sich um sehr anstrengende Arbeiten. Überlegen Sie sich gut, ob Sie diese selbst erledigen oder doch lieber in geübte Hände geben wollen.

Sollte Ihr Boden sich als zu schwer erweisen, empfiehlt es sich, diesen noch mit Sand aufzulockern. Im Idealfall kontrollieren Sie noch den pH-Wert und kalken den Boden eventuell nach. Gegebenenfalls muss auch noch gedüngt werden.

Sie können diese Vorarbeiten selbst übernehmen und somit Kosten sparen oder Sie überlassen diese Aufgaben einem Experten. Auch für solche Arbeiten sind mehrere Stunden einzuplanen.

Wie viel kostet Rasen säen?

Die Materialkosten hängen sehr von der gewünschten Saatfläche und der Rasenart ab. Im Normalfall kostet ein Kilo Rasensaat zwischen CHF 10.- und CHF 30.-. Ein Kilo Samen reicht etwa für 50 Quadratmeter. Die Arbeitskosten für den Gärtner liegen zwischen CHF 60.- und CHF 80.- pro Stunde.

Kostenart Kosten von Kosten bis
Materialkosten (Samen)   CHF 10.-/m² CHF 30.-/m²
Arbeitskosten (Gärtner)   CHF 60.-/h CHF 80.-/h

Rasenarten

  • Spiel- oder Gebrauchsrasen: Spielrasen ist zwar nicht so feinblättrig wie Zierrasen, zeichnet sich aber durch eine schnelle Regeneration wieder aus. So übersteht er auch das Toben der Kinder und die alljährlichen Gartenpartys.  
  • Zier- oder Premiumrasen: Dieser Rasen zeichnet sich besonders durch seine Qualität und Attraktivität aus. Allerdings ist er auch sehr pflegeintensiv und fragil. 
  • Mediterraner Rasen: Diese Art von Rasen ist besonders robust gegen Trockenheit. 
  • Schattenrasen: Für schattige Bereiche ist Schattenrasen eine sinnvolle Alternative. Dieser benötigt wenig Sonnenlicht, um zu gedeihen, ist aber im Vergleich zu Spielrasen auch teurer.

Was muss bei Nachsäen beachtet werden?

Die richtigen Vorbereitungen sind entscheidend dafür, ob die Nachsaat keimt und gut anwächst. Dafür muss einiges getan werden.

Idealerweise schneidet man den restlichen Rasen auf zwei bis drei Zentimeter zurück und vertikutiert die gesamte Fläche. Daraufhin wird die Fläche von Moos und Schnittgut gesäubert.

Nun wird ein geeigneter Rasendünger auf die Fläche aufgebracht, um kahle Stellen vorzubehandeln. Bei kahlen Rasenstellen lohnt sich jedoch oft ein genauerer Blick: Meistens ist ein zu nasser oder zu nährstoffarmer Boden Schuld, wenn kahle Stellen im Rasen entstehen.

Pflege nach dem Rasen säen

Allgemein ist die richtige Bewässerung ein wichtiges Kriterium bei der Rasenpflege nach der Saat. Lassen Sie sich auf jeden Fall von Ihrem Gärtner beraten, denn die richtige Menge an Wasser ist entscheidend. So finden Sie das richtige Mass, um sowohl eine Austrocknung als auch eine Überwässerung der Nachsaat zu verhindern.

Rasensamen keimen bei Licht, daher ist es wichtig, sie nicht oder nur sehr wenig mit Erde zu bedecken. Wenn das Gras etwa zehn Zentimeter lang ist, dürfen Sie es erstmalig bis auf vier bis fünf Zentimeter zurück mähen. Danach können die Pflege und der regelmässige Schnitt wie im übrigen Garten erfolgen.

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Zusammengefasst sind die wichtigsten Kennwerte, die Sie Ihrem Gärtner mitteilen sollten:

  • die geplante Grösse der Rasenfläche
  • das von Ihnen gewünschte Saatgut
  • etwaige Sonderwünsche

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Nutzen Sie zum Vergleich der Anbieter auch das renovero.ch Bewertungssystem. Hier können Sie von den Erfahrungen früherer Auftraggeber profitieren und sich einen Überblick über die Arbeiten der jeweiligen Gärtner verschaffen.