Der eigene Sandkasten - Traum aller Kinder

Sandburgen, Schildkröten oder “leckere” Sandküchlein - der Fantasie sind im Sandkasten keine Grenzen gesetzt. Mit unseren fünf Tipps holen auch Sie den Mini-Sandstrand in Ihren Garten. 

Der gute alte Sandkasten – da werden Erinnerungen wach. Gerade deshalb erfreut er sich auch heute noch grösster Beliebtheit, denn er bietet für Gross und Klein ein wahres Spielparadies.

Das gilt auch für das Sandkasten-Bauen selbst. Dabei ist Planung alles, denn wenn der Sandkasten erst einmal fertiggestellt ist, ist es meist zu spät für Änderungen. Wir sagen Ihnen, was es vor dem Bau alles zu beachten gilt.

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Der eigene Sandkasten – ein Riesenspass für Jung und Alt

Ein eigener Sandkasten ist für Kinder etwas ganz Besonderes. Und er bietet alles, was es für die Entwicklung eines kreativen Kopfes braucht: Burgen bauen, Sandkuchen backen oder einfach nur selbstvergessen spielen.

Ein grosser Vorteil im Vergleich zu Sandkästen auf öffentlichen Spielplätzen ist, dass Sie genau wissen, was sich in und unter dem Sand so alles befindet. Das bezieht sich nicht nur auf hygienische Aspekte wie z.B. Tierkot, sondern betrifft auch Sicherheitsaspekte wie z.B. Glasscherben.

Achten Sie beim Bau auf folgende Punkte: 

1. Standort

Der Sandkasten sollte ein schattiges Plätzchen erhalten und nicht in der prallen Sonne stehen. Der beste Platz wäre also idealerweise unter einem Baum, der natürlichen Schatten spendet.

Andernfalls kann natürlich auch durch eine Bedachung für ausreichend Schatten gesorgt werden. Wenn diese höhenverstellbar ist, kann sie gleichzeitig auch noch die Funktion als Abdeckung (siehe Punkt 5) erfüllen.

Auch das Alter der Kinder spielt bei der Standortauswahl eine Rolle. Solange die Kinder noch recht klein sind, ist es sicherer für sie, wenn die Sandkiste relativ dicht an Haus oder Terrasse platziert wird. So haben die betreuenden Personen die Kinder besser im Blick.

2. Material

Als Material Nummer eins hat sich Holz erwiesen. Dabei muss dieses dem Spagat zwischen zwei Ansprüchen gerecht werden: Es sollte unbehandelt sein und andererseits dürfen sich die Kinder keine Splitter holen.

Wenn Holz imprägniert wird, besteht bei Regengüssen die Gefahr, dass die Imprägnierstoffe ausgewaschen werden und sich unter den Sand mischen. Da der Sand erfahrungsgemäss auch gerne mal im Mund der Kinder landet, sollte der Sand unter allen Umständen immer rein bleiben.

Die besten Hölzer für Sandkästen

Ideal sind Holzbohlen aus nicht imprägnierter Tanne oder Fichte. Sie sind witterungsbeständig für etwa fünf Jahre und in dem Zeitraum wenig splitterungsanfällig.

Da der Sand viel Feuchtigkeit nach einem Regenguss bindet, kann die Nässe somit den Rahmen nicht so schnell angreifen. Ebenfalls gegen Holzfäule resistent sind Lärche, Douglasie oder Robinie.

3. Einziehen einer Drainage

Eine Drainage ist essenziell für die lange Lebensdauer und Hygiene eines Sandkastens. Dafür verteilt der Gärtner zunächst eine Dränschicht Kies, über die er ein wasserdurchlässiges Vlies einzieht. So kann einerseits das Wasser gut abfliessen und der Sand kann nach Regengüssen schnell abtrocknen.

Andererseits kommt das Kind nicht mit dem Kies und damit grossen Steinen in Berührung. Auch Krabbeltiere wie Insekten etc. oder Unkraut werden vom Vlies abgehalten und gelangen nicht in den Sand. Das Vlies wird am Rahmen befestigt, denn einen Holzboden braucht der Sandkasten nicht. Dieser würde nur rasch faulen.

Als Alternative zum Kies können auch Pflastersteine als Untergrund verwendet werden. Durch die Fugen zwischen ihnen fliesst ebenfalls Wasser gut ab und der Boden ist gut durch die Steine vom Sand abgetrennt.

4. Sitzflächen schaffen

Damit auch Erwachsene Spass am Spielen haben, sollten Sie sich auch ausführlich Gedanken zur Beschaffenheit der Sitzflächen machen. Denn neben dem einfachen Rahmen gibt es auch die Möglichkeit, richtige Sitzplätze zu schaffen.

Sobald die Sitzflächen eine Breite von 20 cm überschreiten, sollten sie vom Gärtner durch entsprechende Stützen verstärkt werden, um das rechte Mass an Stabilität zu erlangen.

5. Sandkasten mit Deckel (und Dach)

Eine Abdeckung des Sandkastens durch einen Deckel bietet den grossen Vorteil, dass Verunreinigungen durch Tiere gar nicht erst entstehen können. Allerdings bringt ein Deckel wiederum den Nachteil, dass der Sand keinerlei Regen abbekommt und dadurch rasch austrocknet.

Damit lässt er sich nicht mehr formen. Hin und wieder kann man den Sand mit einer Giesskanne befeuchten. Ist er hingegen zu nass, bilden sich leicht Algen und Bakterien. 

Oder gleich beides in einem? Wenn Sie eine höhenverstellbare Abdeckung installieren lassen, können Sie sie hochgekurbelt gleichzeitig als Dach nutzen. Hierfür empfiehlt sich bspw. eine Plane als Abdeckmaterial.

Auch haben Sie bei aufkommendem Regen die Chance, entweder weiterzuspielen oder auch mal die Abdeckung für die Zeit des Schauers oben zu lassen. Dann kann der Sand ganz natürlich Feuchte ziehen, ohne dabei zu nass zu werden.

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