Geben Sie den Wänden einen Frischekick!

Was lässt Ihr Zuhause frischer wirken als neu gestrichene Wände? Eben! Ausserdem ist die Wandgestaltung ein fliessender Prozess: Das Rot in der Küche gefällt Ihnen vielleicht nicht mehr und ihr Kind ist aus seinem hellblauen Zimmer hinausgewachsen. Dann ist es an der Zeit, die Zimmer neu zu gestalten.

Welchen Maler möchten Sie dafür einsetzen? Oder packen Sie lieber selber an? In beiden Fällen gibt es vor der Ausführung der Malerarbeiten einiges zu bedenken, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

Oder sind sie ein alter Hase, was das Streichen von Wänden betrifft? Dann können Sie bereits jetzt eine Offertenanfrage starten.

Welche Farbe darf es sein?

Sie wollen Ihre vier Wände wieder erstrahlen lassen? Vielleicht wieder im altbekannten Weiss, in einer neuen Trendfarbe oder einer Kombination aus beidem? Dann sollten Sie sich vorab einige Fragen stellen.

Egal, für welche Farbe Sie sich schlussendlich entscheiden: Die Qualität sollte ganz oben auf Ihrer Checkliste stehen! Durch eine minderwertige Wandfarbe vergeht einem schnell die Freude am neuen Anstrich. Nicht nur die Qualität sollten Sie bei der Farbwahl für Ihre Wandgestaltung im Auge behalten. Es macht durchaus Sinn, weitere Punkte im Auge zu behalten und herauszufinden, was für Sie wichtig ist:  

  • Brauchen Sie eine Farbe mit besonders hoher Deckkraft oder Saugfähigkeit?
  • Soll ein bestimmter Effekt durch die Farbe erzeugt werden?
  • Setzen Sie auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit?
  • Möchten Sie eine abwaschbare, vielleicht sogar scheuerbeständige Farbe für Bad oder Küche?

Nicht zuletzt müssen Sie wissen: Nicht jede Farbe eignet sich auch für jeden Raum. Im Badezimmer und im Freien benötigen Sie Farben, die ein gewisses Mass an Feuchtigkeit abhalten können.

Dispersionsfarbe oder Latexfarbe für die Küche?

Im Wohnzimmer sollten Sie unbedingt auf lösungsmittelfreie Farben achten, um Ihre Gesundheit so wenigen Belastungen wie möglich auszusetzen.

Dispersionsfarben

Dispersionsfarben bestehen aus einer Emulsion aus Binde- und Lösungsmitteln. Charakteristisch für diese Farben sind ihre zähflüssigen Eigenschaften. Durch die Zugabe von Volltönen oder Abtönfarben werden Dispersionsfarben individuell eingefärbt.

Latexfarben

Latexfarben haben gegenüber anderen Farben einen entscheidenden Vorteil: Sie können feucht abgewischt werden. Aus diesem Grund sind sie besonders gut für beanspruchte Flächen geeignet. Teilweise werden sie auch gern in Kinderzimmern verwendet. Sollten Sie sich dafür entscheiden, halten Sie vorab kurz Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin.

Latexfarbe lässt sich aber nicht ohne Weiteres mit jeder Wandfarbe wieder überstreichen. Während matte Latexfarbe ein Überstreichen mit Qualitätsfarbe problemlos zulässt, sollte die hochglänzende Variante von Ihrem Maler leicht angeschliffen werden, damit die Farbe besser haftet.

Gut zu wissen

Heute werden abwaschbare Dispersionsfarben noch immer als «Latexfarben» bezeichnet, obwohl das namensgebende Kautschukmaterial nicht mehr enthalten ist. Die hohe Widerstands- und Strapazierfähigkeit wird bei modernen Latexfarben durch einen erhöhten Anteil an Kunstharzen erreicht.

Achtung: Asthmatiker und Allergiker sollten vor dem Anstrich unbedingt Rücksprache mit ihrem Arzt halten, um spätere Unverträglichkeitsreaktionen zu vermeiden.

Nun haben Sie bereits wichtige Hinweise, auf was Sie bei der Wahl der Farbe im Hobbymarkt achten sollten. – Oder natürlich, was Sie dem beauftragten Maler nahelegen möchten.

Damit wäre die Qualität gesichert. Nun geht es darum, welchen Farbton sie an Ihren Wänden möchten. Kein einfaches Unterfangen! Lassen Sie sich bewusst Zeit für diesen Punkt. Schwanken Sie darin, wie sie Ihre Wände gestalten möchten, dann zögern Sie nicht und lassen Sie sich von einem Fachmann beraten: Er zeigt Ihnen mit einer Farbpalette, welche Möglichkeiten Sie haben.

Voraussetzungen prüfen

Um auf renovero eine detaillierte Offertenanfrage zu verfassen, sollten Sie den Zustand Ihrer Wände kennen. Nur so können Sie sicher sein, dass der Experte sich bestmöglich auf die Gestaltung Ihrer Wände vorbereiten kann. Mit folgenden Kurztests können Sie Aufschluss über die Beschaffenheit des zu streichenden Untergrunds geben:

Der Klopftest

Klopfen Sie mit dem Fingerknöchel gegen die Wand, um Hohlräume oder eine Ablösung des Verputzes festzustellen. Diese Stellen müssen meist ausgebessert werden.

Die Daumenprobe

Wenn Sie mit dem nassen Finger auf die Wand fassen und ein dunkler Abdruck zurückbleibt, muss diese vor den Streicharbeiten grundiert werden.

Die Kratzprobe

Wenn Sie mit dem Fingernagel mehrere Millimeter vom alten Anstrich abkratzen können, muss die Wand vor dem Streichen vorbehandelt werden. Ansonsten könnte der neue Anstrich abblättern.

Die Abreissprüfung

Drücken Sie einen etwa 20 cm langen Streifen Klebeband an die Wand und ziehen diesen dann ruckartig ab. Sollte Farbe am Band haften bleiben, muss der gesamte Untergrund auf losen Anstrich untersucht werden.

Ausserdem ist es ratsam, Ihre Wände vor dem Streichen mit Tiefengrund behandeln zu lassen. Dieser sorgt für eine gleichmässige Farbaufnahme der Wand und verhindert das Ablösen einzelner Farbpigmente.

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Wenn Sie einen Maler beauftragen, gibt es bestimmte Kosten, mit denen Sie im Grossteil aller Fälle rechnen müssen.

Je spezieller und aufwändiger Ihr Auftrag ist, desto höher sind natürlich auch die Kosten anzusetzen. Zusätzlich gibt es auch noch andere Faktoren, welche die Kosten beeinflussen können.

Die Fläche

Der Quadratmeter-Preis bewegt sich im Bereich von rund CHF 40.-. Mit einberechnet sind hier der Stundenlohn des Malers und die Materialkosten. Für eine Fläche von 25-30 m2 können Sie in etwa mit CHF 800.- rechnen. Eine einzelne Wand farbig streichen kommt natürlich günstiger.

Eine konkrete Kostenaufstellung ist erst dann möglich, wenn Sie den effektiven Stundenansatz des Malers in Erfahrung bringen, den Sie beauftragen möchten. Ausserdem besteht hier ein Unterschied, ob Sie einen Maler mit oder ohne Diplom beauftragen.

Türen und Fenster

Wenn Sie Ihre zu streichende Fläche ausrechnen, sollten Sie auch Türen und Fenster mitberechnen und dies entsprechend in der Offertanfrage miteinbeziehen. Hier besteht für Sie die Möglichkeit, Kosten zu senken: Wenn Sie die Möbel bereits umplatzieren und abdecken oder Fensterrahmen bereits richtig abkleben, sind Einsparungen möglich. Sagen Sie dem Maler unbedingt, welche Aufgaben Sie selbst übernehmen.

Anfahrt und notwendige Vorarbeiten

Zusätzliche Kosten können bei den Malerarbeiten für die Anfahrt oder das Vorbehandeln der Wände (neu tapezieren, grundieren etc.) berechnen. Wenn Sie eine alte Tapete entfernen und die Wand neu tapezieren lassen wollen, können Sie für 10 m2 mit durchschnittlich CHF 600.- rechnen.

Finden Sie Ihren Fachmann!

Insgesamt sind die wichtigsten Kriterien für eine optimale Kalkulation Ihrer Kosten vor allem der Umfang der Arbeiten und die Qualität der zu verwendenden Materialien.

Nehmen Sie also nicht sofort die günstigste Offerte an, sondern informieren Sie sich genau, welcher Experte Ihre Wünsche nach Umfang und Qualität bestmöglich abdeckt.

Mit einer kostenlosen und unverbindlichen Offertanfrage erhalten Sie bei renovero vergleichbare Offerten für Ihren Malerauftrag. Ausserdem können Sie mit dem renovero-Bewertungssystem auf die Erfahrungen früherer Kunden zurückgreifen.