Tipps zum Renovieren

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1. Bedürfnisse analysieren

Analysieren Sie Ihre aktuelle Wohnsituation genau, bevor Sie mit aufwändigeren Arbeiten am Haus beginnen. Sonst besteht das Risiko, viel Geld am falschen Ort zu investieren.

Informationen zur Bedürfnisabklärung finden Sie hier oder im Beobachter Ratgeber „Mein Haus energetisch sanieren“.

2. Baupartner wählen

Je nach Umfang der Arbeiten benötigen Sie einen Architekten. Die Veränderung bestehender Bausubstanz ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Deshalb sollten Sie Ihre Baupartner sorgfältig auswählen, indem Sie sich etwa Referenzbauten zeigen lassen.

Hilfe bei der Auswahl Ihrer Partner finden Sie hier.

3. Gesetzliche Rahmenbedingungen abklären

Planen Sie einen Um- oder einen Anbau, sollten Sie abklären, wie weit dies die örtlichen Baugesetze überhaupt zulassen. Grenzen setzen meist die Ausnutzungs- und Freiflächenziffern sowie der Mindestabstand zu Nachbargrundstücken. Ältere Bauten können zudem unter Denkmalschutz stehen. Ist dies der Fall, hat die Denkmalpflege bei grösseren Renovationen oder Umbauten ein Mitspracherecht. Und schliesslich müssen Sie abklären, ob Sie eine Baubewilligung benötigen.

Die rechtlichen Grenzen sind hier erläutert.

4. Nachbarn einbeziehen

Lärm, Staub und Dreck sind nicht nur für Sie selbst, sondern auch für Ihre Nachbarn unangenehm. Je früher und offener Sie informieren, umso grösser ist die Toleranz. Besonders wichtig ist eine rechtzeitige Information auch dann, wenn Sie ein Mehrfamilienhaus umbauen wollen und Mieter betroffen sind.

Tipps zum Umgang mit Nachbarn und Mietern erhalten Sie hier.

5. Kosten abschätzen

Renovations- und Umbauarbeiten sind kostenintensiv. Umso wichtiger ist es, vor Baubeginn den Kostenrahmen genau zu kennen. Das Einholen von Offerten oder – bei grösseren Projekten – der Kostenvoranschlag einer Architektin schaffen die nötige Kostensicherheit. Denken Sie zudem an genügend finanzielle Reserven: Umbauten bieten selbst für versierte Fachleute immer wieder Überraschungen und bei Ihnen selbst kann während der Arbeiten durchaus noch der eine oder andere Zusatzwunsch auftauchen.

Wie Sie von Anfang an die Kosten im Griff behalten, sehen Sie hier.

6. Finanzierung abklären

Je nach Art und Grösse der Arbeiten können Sie diese aus Ihren Rücklagen für den Unterhalt finanzieren oder Sie benötigen eine Aufstockung Ihres Hypothekarkredits. Es lohnt sich, rechtzeitig den möglichen Rahmen einer Kreditaufstockung und die Konditionen mit der Bank abzuklären.

Mehr Informationen zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Bank erhalten Sie hier.

7. Steuerliche Auswirkungen beachten

Die Auslagen für werterhaltende Arbeiten können in der Steuererklärung abgezogen werden, die Kosten für wertvermehrende nicht. Je nach Kanton ist die Höhe der Abzüge begrenzt. Unter Umständen lohnt sich eine Verteilung der Arbeiten auf zwei Jahre.

Wie Sie die Arbeiten steuergünstig planen, erfahren Sie hier.

8. Bauarbeiten planen

Welche Arbeiten müssen wann erledigt werden? Was lässt sich bei derselben Gelegenheit kostengünstig mit einbeziehen? Besteht das Risiko von Altlasten? Wie weit wollen Sie bei der Renovation oder beim Umbau ökologische Kriterien berücksichtigen? All diese Fragen sollten beantwortet sein, bevor die ersten Handwerker ins Haus kommen.

Bei der Planung Ihres Vorhabens helfen Ihnen die Informationen und Hinweise unter Planung.

9. Selber anpacken

Gerade bei Renovationen und Umbauten packen Hausbesitzer gerne selber mit an. Einerseits kennt und liebt man das eigene Heim, andererseits sparen die selbst erbrachten Arbeitsstunden teure Handwerkerleistungen.

► Worauf Sie achten müssen, damit Ihr Einsatz nicht zum Misserfolg wird, erfahren Sie unter Umsetzung.

10. Bau richtig abnehmen

Haben die letzten Handwerker ihre Werkzeuge weggeräumt, ist der Umbau oder die Renovation noch nicht beendet. Jetzt müssen Sie als Bauherr die Arbeiten abnehmen und wenn nötig entdeckte Mängel rügen.

► Hilfe bei der Bauabnahme und beim Durchsetzen Ihrer Mängelrechte finden Sie im Beobachter Ratgeber „Umbauen, Renovieren, Erweitern“.