Elektrische Anlagen

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Die fortschreitende Technologisierung unseres Alltags macht auch vor den eigenen vier Wänden nicht halt. Wo einst eine einzige Stromsteckdose und ein Anschluss für eine Deckenlampe genügten, braucht es heute Anschlüsse für Telefon, Internet, Fernsehapparat und Radio sowie zusätzliche Steckdosen für eine Vielzahl elektrischer Geräte. Entsprechend besteht in vielen Liegenschaften ein Nachrüstungsbedarf. Aber auch die fehlende Sicherheit – alte Sicherungen, zwei- statt dreipolige Verkabelung – oder neue gesetzliche Vorschriften können Anlass für Arbeiten an den elektrischen Anlagen sein.

Aktuelle Standards

  • Strom: Dreipolige Verkabelung aller Stromanschlüsse, moderne Kippsicherungen und Absicherung mit FI-Schutzschaltern gegen Unfälle bei Kontakt von Strom und Wasser
  • Telefon: ISDN-Telefonnetz mit Anschluss in allen bewohnten Räumen
  • Internet: Netzwerkverkabelung mit zentralem Anschluss ans ADSL- oder Fernsehkabelnetz und Netzwerkdosen in allen bewohnten Räumen
  • Fernsehen: Kabelanschluss in allen bewohnten Räumen oder Satellitenantenne mit Verbindung zu allen bewohnten Räumen
  • Verkabelung: Kabelkanäle (wie in Büros) statt Leitungen unter Putz für problemlose Änderungen oder programmierbare KNX-Bussysteme statt herkömmlicher Verkabelung

Typische Probleme und Lösungen

Die elektrischen Anlagen sind nicht mehr sicher genug oder entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften.

  • $$$ – Überarbeitung der gesamten elektrischen Installationen unter Berücksichtigung neuer und künftiger Bedürfnisse (Strom, Telefon, Internet, Fernsehen)
  • $ – Anpassung gemäss den Vorgaben der Elektrokontrolle

In einzelnen Räumen fehlen Lichtschalter und/oder Steckdosen.

  • $$$ – Überarbeitung der gesamten elektrischen Installationen unter Berücksichtigung neuer und künftiger Bedürfnisse (Strom, Telefon, Internet, Fernsehen)
  • $ – Partieller Einbau zusätzlicher Leitungen, Steckdosen und Lichtschalter

Schnittstellen mit anderen Arbeiten

Beim Verlegen zusätzlicher Elektroleitungen und beim Einbau von Schaltern und Steckdosen werden die Wände und Decken beschädigt. Mit Vorteil kombinieren Sie solche Arbeiten mit einer Renovation der betroffenen Zimmer.

Diese Profis helfen Ihnen

  • Elektroinstallateurin für die Planung der Anlagen und die Ausführung
  • Fachperson für die Installation von Satellitenantennen
  • Fachperson für die Planung von elektrischen Bussystemen und die Ausführung
  • Elektrobiologe für die baubiologisch korrekte Installation

Daran sollten Sie unbedingt denken!!!

Leerrohre: Überlegen Sie, welche Anforderungen an die elektrischen Installationen Sie in Zukunft haben werden. Lassen Sie im Zweifelsfall genügend Leerrohre einbauen, um später problemlos Leitungen nachrüsten zu können.

Bussysteme: Hochmoderne Installationssysteme, wie etwa das Bussystem KNX, werden in absehbarer Zeit die traditionelle, wenig flexible Verkabelung ablösen. Überlegen Sie sich bei umfassenden Renovationen, ob Sie nicht schon heute auf solche Systeme setzen wollen.

PVC: Viele Kabelummantelungen bestehen aus PVC-Kunststoff. Dieser bereitet bei der Entsorgung Probleme. Verlangen Sie deshalb PVC-freie Elektrokabel.

Elektrosmog: Elektrische Verkabelungen können Elektrosmog verursachen, der bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Sternförmige Verkabelungen, abgeschirmte Kabel und Netzfreischalter minimieren die Belastung. Verzichten Sie auf kabellose Internetanschlüsse (W-Lan) sowie Funktelefone nach DECT-Standard und lassen Sie sich von einem Elektrobiologen beraten.

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