Dachsanierung Altbau

# 248686

Erfolgreich abgeschlossen

Region

7154 Ruschein

Ausgeschrieben bis

07.04.2012

Beschreibung

Dachhaut
1. Komplette Sanierung der Dachhaut und Dämmung über den Sparren (PUR, Pavatex Pavatherm plus), wieder mit Eternit oder Schiefer
2. Die alten Sparren sollen vollständig sichtbar sein. Der innere Abschluss bildet die unterste Schicht der Dachhaut aus Holzschalung (Täfer)
3. Anschluss Aussenwand/Fusspfette bitte um Vorschlag (Kriterien: Marderschutz, zukünftige neue Innendämmung der Block-Wände berücksichtigen damit ein nahtloser Anschluss and Dämmung möglich sein wird. Falls dies konstruktiv überhaupt möglich ist)

Giebelwäde
1. Sanierung der beiden Giebel analog Dachhaut mit Dämmung und wieder vertikalem Täfer.
4. Thermofenster anstelle der alten 2 Fenster

Mittelpfetten, Streben und Kehlbalken
1. Seitliche, neuere Streben ersetzen durch sauber und mittig gesetzte, dunkel gebeizte Streben
2. Vorschlag/Abklärung, ob einzelner, mittlerer Kehlbalken entfernt oder durch höherliegende Zangen ersetzt werden kann

Mengen- und Massangaben

Aussenmass des Dachstock-Grundrisses ist 800x750cm, Dachneigung 30°, Sparren (Höhe10-12cm) liegen im Abstand von ca 100cm auf der obersten Lage der Blockbau-Balken. Kein Drempel.

Angaben zu den Materialien

Siehe Beilage. Vorzugsweise sind natürliche Baustoffe wir Pavatex o.ä. Rest ist Holz, Täfer.
In den Renderings sind 2 Varianten dargestellt:
a) Sanierung des Dachstuhls ohne Deckendurchbruch/Galerie
b) Sanierung mit Deckendurchbruch/Galerie (Abbruch der der äusseren Deckenfelder der angehobenen Decke zwischen den Fusspfetten und Zangen. Die Deckenbalken im Mitelfeld und die Zangen würden belassen.

Bitte a) offerien, b) ist optional und wird allenfalls in einem nächsten Schritte evaluiert. Wir würden uns aber um einen Richtpreis für b) freuen

Beschreibung der aktuellen Situation

Das Haus ist von 1855 und wurde über die Jahrzehnte immer wieder umgebaut, primär Innen.

Heute geht viel Wärme über alte Fenster und das Dach verloren. Erste Stichproben im Dach haben gezeigt, dass die Isolation sehr dürftig ist und v.a. von Marder fast vollständig zerstört worden ist.

Grundkonstruktion
• Sparrendach über einer Grundfläche von ca. 8x8m mit Neigung 30 Grad
• Sparrenabstand ca. 1m, Sparrenhöhe ca. 10-12cm
• 2 Mittelpfetten, keine Firstpfette
• Fusspfetten sind die obersten Balken der Block Massivwände Ost und West
• Somit kein Kniestock (im Gegenteil, siehe unten wegen angehobener Decke)
• Mittelpfetten werden mit 3 Pfosten abgestützt, wovon 2 auf den Aussenwänden liegen und eine über der tragenden, inneren Blockwand, die Ost-West verläuft (diese wiederum über der tragenden Mauer im Keller, die ebenfalls Ost-West verläuft)
• Die Pfosten sind mit je einem Kehlbalken verbunden
• Aussteifung erfolgt über je 3 Streben pro Mittelpfette

Erschwerende Bauteile
• Die Decke über den Südzimmern wurde in den 1980ern um 50cm angehoben
• Diese Decke und der Boden im Estrich liegen nun auf neuen Balken, dessen Last über 2 Zangen in je 2 Dach-Pfosten eingeleitet wird
• Die Zimmer haben nun bei den Aussenwänden eine abgeschrägte Decke, die durch die Dachsparren herrührt.
• Des Weiteren wurde die Decke über dem Badezimmer punktuell um 25cm angehoben, welche sich im Estrich als Podest zeigt.
• Um im Obergeschoss einen breiteren Durchbruch in der tragenden Blockwand zu schaffen, wurden im Dachstuhl 3 lagen der alten Deckenbalken über dem Durchbruch aufgebaut, über die die Last der westlichen Mittelpfette in die tragende Blockwand eingeleitet wird. Hierbei wurde der Pfosten unten um 50cm gekürzt.

Aufbau Dachhaut von Innen nach Aussen
1. 15mm Täfer horizontal direkt auf Sparren
2. 100-120mm Sparren
3. 50mm Zwischensparrendämmung, Isover, ohne Dampfbremse direkt auf Unterdach(völlig verbissen von Mardern, inkl. Kot, Aas etc.)
4. 25mm Unterdach - Bretter mit grossen Spalten (50mm) auf Sparren
5. Unterdach – Holzschindeln
6. Vermutlich Konterlattung
7. Vermutlich Eternit/Schiefer Platten

Aufbau Giebel-Wände Von Innen nach Aussen (Süd-Seite)
1. Nur Südseite: 16mm Täfer vertikal auf Konterlattung
2. Nur Südseite: Vereinzelte Konterlattungen
3. Nur Südseite: 50mm Steinwolle zwischen Lattung
4. 25mm Bretter
5. 15mm weiche Faserplatte (ev. Nur Nord-Seite)
6. 120mm Hohlraum (Pfosten, Kehlbalken und Streben)
7. 25mm Bretter

Besonderheiten

• Die Decke über ca. 50% der Grundfläche in den 1980ern um 50cm angehoben
• Diese Decke und der Boden im Estrich liegen nun auf neuen Balken, dessen Last über 2 Zangen in je 2 Dach-Pfosten eingeleitet wird
• Die Zimmer haben nun bei den Aussenwänden eine abgeschrägte Decke, die durch die Dachsparren herrührt.
• Des Weiteren wurde die Decke über dem Badezimmer punktuell um 25cm angehoben, welche sich im Estrich als Podest zeigt.
• Um im Obergeschoss einen breiteren Durchbruch in der tragenden Blockwand zu schaffen, wurden im Dachstuhl 3 lagen der alten Deckenbalken über dem Durchbruch aufgebaut, über die die Last der westlichen Mittelpfette in die tragende Blockwand eingeleitet wird. Hierbei wurde der Pfosten unten um 50cm gekürzt.
- Kamin

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