Schalschutzfenster

# 482021

Erfolgreich abgeschlossen

Region

8862 Schübelbach

Ausgeschrieben bis

17.09.2016

Beschreibung

Einbau Schalschutzfenster
Alte Fenster ausbauen, neue Fenster Einbauen, einen Teil der alten Fenster (aus dem 1. OG) wiederverwenden, Fenster aus dem EG entsorgen.

Mengen- und Massangaben

EG: 2 Stück 100 / 141 cm 2-flüglig Drehkipp-Dreh
1 Stück 199 / 142 cm 2-flüglig Dreh-Dreh
1 Stück 199 / 142 cm 3-flüglig Drehkipp-Dreh-Dreh

OG: 4 Stück 100 / 131 cm 2-flüglig Drehkipp-Dreh
1 Stück 103 / 131 cm 2-flüglig Dreh-Dreh
1 stück 100 / 205 cm 2-flüglig Dreh-Dreh

S. die Zeichnung für die genauen Masse

Angaben zu den Materialien

Holzfenster.

Beschreibung der aktuellen Situation

Alte unbrauchbare Fenster im EG, gute (aber nicht Schalschutz-) Fenster im 1. OG

Besonderheiten

5 Fenster aus dem 1. OG werden im gleichen Haus wiedereingebaut.

Die Anforderung an die Schalldämmung von Fenster und Fenstertüren inkl. zugehöriger Bauteile wie Rahmenverbreiterungen etc. beträgt - wo nichts anderes vermerkt ist - R'w + Ctr ³ 32 dB und R'w ³ 35 dB, nach dem Einbau und einmonatiger Betriebszeit am Bau gemessen. In Ausnahmefällen werden höhere Werte verlangt und im Leistungsverzeichnis entsprechend beschrieben.

Zur Kompensation der im eingebauten Zustand auftretenden Schallnebenwege ist in der Regel eine Verglasung mit einem Schalldämmmass Rw ³ 38 dB (Laborwert) nötig. Dies ist normalerweise mit einem Glasaufbau 10/16/6 und günstiger Gasfüllung zu erreichen. Dem Angebot sind schalltechnische Prüfberichte der zur Anwendung kommenden Gläser und Fenster beizulegen.

Für drei- und mehrflüglige Fenster genügen Gläser einem Schalldämmmass Rw = 37 bis 38 dB (Laborwert) erfahrungsgemäss nicht und werden entsprechend nicht akzeptiert.

Der Anschluss der Fenster an das bestehende Bauwerk muss denselben akustischen und übrigen bauphysikalischen Anforderungen genügen wie die gesamte Fensterkonstruktion.

Die Fensterfirma ist zuständig und übernimmt auch die Verantwortung für die schalltechnisch einwandfreie Ausführung von allfällig nötigen Schreinerarbeiten und für die eventuell durch die Demontagearbeiten notwendigen Flickarbeiten im Anschlussbereich der Fensteranschläge.

Die Ausbildung des Anschlusses Rahmen-Baukörper erfolgt durch:

- Ausfüllen der Fuge mit weichem Dämmstoff (keine Schäume) z.B. Seidenzopf oder Steinwolle.

- Kompri-Band und aussenliegende Dichtungsfuge (keine Silikondichtungsmasse) gegen Meteorwasser.

- innenliegende Dichtungsfuge.

- innere Abdeckung nur wenn nötig, Anstrich am Bau nach der Montage ausgebessert.

Sämtliche Fenster sind sauber einzupassen. Die Breite der inneren und äusseren Dichtungsfugen darf maximal 10 mm betragen und muss überstreichbar sein. Es wird empfohlen, die Ausführung der Dichtungsfugen einem Spezialisten zu übertragen. Die Farbe der Dichtungsmasse ist vorgängig mit der Bauleitung abzusprechen

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