Fliesen verlegen: Ihre unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten

Fliesen sind eine tolle und teilweise notwendige Ergänzung für das Gesamtbild Ihrer vier Wände. Aber nicht jeder Fliesentyp hat die gleichen Möglichkeiten für seine Verwendung. In diesem Artikel erfahren Sie, welche verschiedenen Fliesenarten es gibt und was es zu beachten gilt, wenn Sie Fliesen verlegen lassen.

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Die Bandbreite an verschiedenen Fliesendesigns erscheint endlos, ob Fliesen mit Mustern, ganz schlichte einfarbige Fliesen, Mosaike oder Fliesen in Holzoptik.

Doch wissen Sie eigentlich, dass nicht alle Fliesen die gleichen Eigenschaften haben? Welchen Fliesentyp Sie nur an Wänden verwenden können oder welche Sie im Bad verwenden müssen? Was für unterschiedliche Fliesenarten es überhaupt gibt?

Wenn Sie Fliesen verlegen lassen, sollten Sie sich über diese Fragen Gedanken machen. Antworten finden Sie in diesem Artikel.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Wissenswertes über Fliesen

Für den Kauf von Fliesen ist es als Laie wissenswert, dass Fliesen in verschiedene Abriebklassen unterschieden werden.

  • 1. Klasse: Sind kaum widerstandsfähig gegen Abrieb, weshalb Sie nur als Wandfliesen genutzt werden können.
  • 2. Klasse: Sowohl Wand- als auch Bodenfliesen; geeignet für eine leichte Beanspruchung im Bad, WC und im Schlafzimmer.
  • 3. Klasse: Umfasst Bodenfliesen für eine mittlere Beanspruchung, z.B. im Wohnzimmer.
  • 4. Klasse: Diese Bodenfliesen sind für eine starke Benutzung geeignet, wie sie z.B. in Räumen wie der Küche, dem Flur oder der Terrasse gegeben ist.
  • 5. Klasse: Ist für den Heimbedarf nicht interessant, diese Fliesen werden in Restaurants, Läden und Gewerbe verwendet.

Ausserdem werden Fliesen zusätzlich noch in Rutschklassen von R9 bis R13 eingeteilt, dabei gilt: Je höher der Wert, desto rutschhemmender ist der Belag. Allerdings sind diese Fliesen auch deutlich schwerer zu reinigen.

Grundsätzlich sind Fliesen der Klasse R9 für Ihren Haushalt vollkommen ausreichend, lediglich in der Küche und im Badezimmer wären Fliesen der Klasse R10 zu empfehlen.

Ein wichtiger Tipp:

Wenn Sie sich Fliesen kaufen, sollten Sie die Menge anhand der Quadratmeterzahl berechnen. Zusätzlich sollten Sie auf diese Menge 10% aufschlagen.

Eine Hälfte, da beim Verlegen auch immer mal ein paar Fliesen kaputt gehen und die andere Hälfte, um später eine Fliese bei Schäden ersetzen zu können. Es wäre schade, wenn Ihre Fliese sonst später im Handel nicht mehr erhältlich ist.

Glasiert oder unglasiert?

Bei der Auswahl der Fliesen haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen glasierten und unglasierten Keramikfliesen.

Im Wesentlichen werden unglasierte Fliesen fast nur für stark beanspruchte Bereiche wie Terrassen oder den Eingangsbereich verwendet, da sie robuster, langlebiger und rutschhemmender sind.

Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch die Anfälligkeit für Verschmutzungen, insbesondere durch Öl und Fett. Hier kann nur eine zusätzliche Imprägnierung der Fliesen helfen.

Im Gegensatz dazu sind die glasierten Fliesen sehr einfach zu reinigen.

Sie sind gegen die meisten Verschmutzungen und chemischen Einflüsse geschützt, sind allerdings empfindlicher im Bereich von mechanischen Einflüssen wie dem Schuhwerk oder herabfallenden Gegenständen.

Ein toller Vorteil ist aber, dass Ihnen dank modernster Glasurtechnik kaum Grenzen in Ihrer Kreativität gesetzt werden. Sogar Materialien wie Metall, Holz oder Zement können als Fliesenimitationen gestaltet werden und farblich können Sie sich frei bewegen.

Verschiedene Fliesenarten

  • Steingutfliesen:

Für den Innenbereich werden zumeist Steingutfliesen verwendet. Die entscheidende Eigenschaft, weshalb sie vorzugsweise verwendet werden, ist das vergleichsweise weiche Material.

Dadurch können sie leicht zugeschnitten werden und dementsprechend auch an verwinkelte Stellen angepasst werden oder Aussparungen für Rohre enthalten.

  • Steinzeugfliesen/Spaltplatten:

Sie sind sowohl glasiert als auch unglasiert verfügbar und sind im Innen-und Aussenbereich verwendbar. Die Steinzeugfliesen verfügen ausserdem über rutschhemmende Eigenschaften und sind in nahezu jedem Farbton erhältlich.

  • Feinsteinzeugfliesen:

Sie sind noch widerstandsfähiger als Steinzeugfliesen und weisen zusätzlich eine extrem niedrige Porosität auf. Aus diesem Grund sind sie besonders für Ihr Badezimmer geeignet.

  • Natursteinfliesen:

Durch die unterschiedliche Beschaffenheit jeder Fliese ergibt sich ein sehr natürliches Gesamtbild. Ausserdem werden sie aus Granit gefertigt und sind bekannt für ihre Langlebigkeit.

Die Fliesengrössen

Während man früher Fliesen fast nur im 15 cm x 15 cm Format bekommen hat, können Sie sich heute an einer weitaus grösseren Auswahl erfreuen.

Fliesen gibt es mittlerweile bis zu 160 cm Kantenlänge, was besonders kleine Räume grösser wirken lässt.  Oder Sie setzen Akzente mit dem Miniformat und verwenden Mosaikfliesen.

Ein Beratungsgespräch ist sinnvoll, um sicherzugehen, dass Ihre Vorstellungen erfüllt werden können und um keine tollen Designmöglichkeiten in der grossen Auswahl zu verpassen.

Hier erfahren Sie mehr zum Preis fürs Verlegen von Fliesen.

Die Offertanfrage

Der Gestaltung Ihrer vier Wände mit Fliesenelementen steht nun fast nichts mehr im Wege. Sie finden vielerlei Anbieter und wissen nun auch über die verschiedenen Fliesenarten sehr gut Bescheid.

Wofür Sie sich auch entscheiden, das Verlegen von Fliesen können Sie mit fachmännischer Hilfe schnell erledigen und sich an dem neuen Gesamtbild erfreuen.

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