Parkett versiegeln: in 3 Schritten zum passenden Glanzbelag

Wir schlagen Ihnen in diesem Artikel 3 Fragen vor, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie Ihr Parkett versiegeln lassen wollen.

Sie erfahren, warum sich welche Versiegelung auf Dauer lohnt und wie Sie den passenden Bodenleger zu Ihrem Vorhaben ausfindig machen.

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Parkettböden werden immer beliebter. Die Verarbeitung von Naturholz macht den Boden widerstandsfähig und garantiert eine lange Haltbarkeit.

Dem Boden noch einen zusätzlichen Glanz zu verleihen hat an dieser Stelle nicht nur optische Vorteile. Eine gute Versiegelung schützt die Dielen vor Abrieb und Stössen.

Worauf es ankommt, wenn Sie Parkett versiegeln lassen wollen, erfahren Sie hier:

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1. Warum versiegeln?

Ein verlegter Parkettboden ist an sich als erstes als Naturmaterial zu betrachten. 

Auch wenn Holz sehr robust und langlebig ist, können sich dennoch schnell Schmutz und Flecken auf den Dielen abzeichnen und eine tägliche Benutzung bringt schnell den einen oder anderen Kratzer mit sich.

Um sich möglichst lange an frisch verlegtem Parkett erfreuen zu können, empfiehlt sich die Versiegelung des neuen Bodenbelags. Durch die weitgefächerte Auswahl an Versiegelungsmaterialien müssen Sie auch optisch an dieser Stelle keinen Kompromiss eingehen.

Wer es lieber natürlich mag, kann zu matten Glanzstoffen greifen und wem es gar nicht genug vom Boden entgegenblitzen kann, der findet auch für seinen Geschmack die passende Versiegelung.

2. Wie versiegeln?

Die Antwort auf die Frage, welche Methode bei der Oberflächenbehandlung zum Einsatz kommt, hängt zum einen von Ihren Anforderungen an den späteren Schutz des Bodens ab.

Auf der anderen Seite können bestimmte Parkettböden für das eine oder andere Verfahren eher geeignet sein oder mit bestimmten Stoffen besser harmonieren als mit anderen.

Es gibt drei mögliche Materialien bei der Versiegelung:

  • Wachs
  • Öl
  • Lack

Naturtreues Wachs

Geruchsneutral und wasserabweisend stellt die Oberflächenbehandlung mit Wachs eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Versiegelungen dar. Wachs sorgt dafür, dass das Holz atmungsaktiv bleibt.

Durch die offen bleibenden Poren kann der Boden also weiterhin Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. In Kombination mit einer guten Dichtung der Bodenplatten wird Feuchtigkeitsschäden und Schimmel damit wirksam vorgebeugt.

Je nach Qualität ist Wachs zwar nicht so einfach aufzutragen wie eine Ölbehandlung, wirkt aber im Gegenzug schon direkt nach der Behandlung und muss nur einmal im Jahr erneuert werden.

Öl – der Klassiker

Eine altbewährte Technik zur Parkettversiegelung ist die Behandlung mit Öl. Es wirkt durch den durchgängigen Film auf der Oberfläche wasserabweisend und betont mit seinem matten Glanz zwar die Struktur des Holzes, bleibt aber optisch im dezenten Bereich.

Die Ölbehandlung muss allerdings bis zu drei Mal im Jahr stattfinden, um den Boden zuverlässig schützen zu können. Dazu kommt, dass nicht jedes Parkett für jede Art von Öl geeignet ist.

An dieser Stelle sollte der Boden vom Fachmann unter die Lupe genommen werden, um keine Schäden durch die Versiegelung selbst zu riskieren.

Lack als Evergreen

Die zwar aufwändigste aber dafür zuverlässigste Versiegelung geschieht durch Lack. Bei der Bearbeitung wird eine geschlossene Lackschicht über das Holz gelegt, die Feuchtigkeit und äusseren Belastungen dauerhaft standhält. 

Das anschliessende Aushärten kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Sobald die Versiegelung komplett getrocknet ist, muss die Bearbeitung erst wiederholt werden, wenn der Lack selbst beschädigt ist.

3. Wer versiegelt?

Die Versiegelung geschieht in der Regel Hand in Hand mit der Parkettverlegung. 

Um den passenden Bodenleger zu finden, ist es wichtig, schon in Ihrer Offertanfrage genau aufzulisten, um welchen Arbeitsumfang es geht und ob Sie bestimmte Wünsche zu Methoden und verwendeten Materialien haben.

Je genauer Sie Ihr Vorhaben schildern desto individueller können die verschiedenen Anbieter auf Ihre Anfrage eingehen und Ihnen genaue Einschätzungen zum Komplettpreis vorlegen.

Wenn Sie Preisschwankungen feststellen, lohnt sich häufig ein Blick auf die dahinter stehenden Qualifikationen und Referenzen der Anbieter. Achten Sie auch auf eventuell nicht im Festpreis inbegriffene Kosten wie das Material oder die Anfahrt des Bodenlegers.

Auf diese Weise erhalten Sie einen guten Überblick über die Preis-Leistungs-Verhältnisse von einzelnen Angeboten und können den für Ihr Vorhaben passenden Experten ermitteln.

Hier erfahren Sie mehr über die Kosten fürs Versiegeln von Parkett.

Mit renovero zum frischen Bodenglanz

Um die richtige Versiegelung zum verlegten Parkettboden zu bestimmen, lohnt es sich oft, den Rat eines Fachmanns vor Ort einzuholen.

Achten Sie daher bei der Auswahl Ihres Bodenlegers besonders auf Anbieter, die Sie zuverlässig und individuell bei Ihrem Projekt begleiten.

Da Sie nun wissen, worauf es bei einer guten Parkettversiegelung ankommt, haben Sie bei renovero.ch die Möglichkeit, eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage zu formulieren und direkt Angebote zu vergleichen.

Durch das renovero Bewertungssystem profitieren Sie hierbei zusätzlich von den unmittelbaren Erfahrungen anderer Nutzer.