Tür abdichten: 9 verschiedene Möglichkeiten, die Zugluft zu stoppen

Es zieht und es ist kalt? Dann lassen Sie Ihre Tür abdichten! Wir erklären Ihnen, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt und hilft Ihnen dabei, eine präzise Ausschreibung zu formulieren und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten.

Eine perfekt abgedichtete Tür hält nicht nur Zugluft, sondern auch Staub und Schmutz ab. Noch dazu hilft sie dabei, Heizkosten zu sparen.

Wenn es unten einen Spalt gibt oder Falze undicht sind, lassen Sie von einem Experten die Tür professionell abdichten. Diese 9 Tipps helfen Ihnen dabei, eine vollständige Offertanfrage zu erstellen.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Warum sollten Undichtigkeiten behoben werden?

Spalten unterhalb der Tür lassen sich zwar durch textile Zugluftstopper aus Wolle oder anderen Stoffen stoppen, doch es lohnt sich, das Problem professionell anzugehen.

So wird Zugluft dauerhaft gestoppt und Türfalze werden geschlossen. Das ist bei Haustüren enorm wichtig und auch bei Innentüren sinnvoll.

Durch eine Abdichtung werden Wärmeverluste verringert und Energie kann eingespart werden.

Noch dazu wird die Geräuschdämmung verbessert: Türen klappern im geschlossenen Zustand nicht mehr und Geräusche aus anderen Zimmern sind weniger zu hören. In diesem Artikel von renovero.ch erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt. 

2. Wie finde ich heraus, ob meine Tür undicht ist?

Eine intakte Türdichtung kann man in den meisten Fällen spüren, wenn Zugluft durch Spalten dringt.

Kleine Undichtigkeiten können Sie auch anders feststellen: Stellen Sie sich vor die geschlossene Tür und halten Sie eine Kerze oder ein Feuerzeug vor die entsprechenden Stellen. Flackert die Flamme, gibt es Undichtigkeiten.

3. Sind Gummidichtungen sinnvoll?

Gummidichtungen können den Wärmeverlust im Haus verringern. Diese gibt es in verschiedenen Profilen, sodass sie Spaltenbreiten von circa 1 bis 5 Millimetern schliessen können.

Je nach Qualität der Gummidichtung sind diese UV- und ozonbeständig. Auch Temperaturschwankungen und Witterungen machen ihnen kaum etwas aus. Sie sind also für Haustüren durchaus geeignet.

Gummidichtungen werden in der Regel auf dem Türfalz angebracht. Sie können in einigen Fällen sogar rund um die Tür angebracht werden – ohne optisch aufzufallen.

Ein Fachmann sorgt dafür, dass keine Probleme beim Schliessen der Tür entstehen. Einziger Nachteil: Gummidichtungen können relativ schnell abnutzen.

4. Schaumstoffdichtungen für breitere Spalten

Sind die Spalten an der Tür grösser, sind Schaumstoff-Dichtungen eine gute Wahl. Sie eignen sich für Abstände von 2.5 bis circa 3 Millimetern. Wenn Sie nicht wissen, wie breit der Spalt ist, ist das kein Problem. Der Handwerker wird das Spaltmass ermitteln können.

Schaumstoffdichtungen werden wie Gummidichtungen auf dem Türfalz angebracht. Es gibt sie auch als sogenannte Doppeldichtungen, die beide Seiten der Unterkante gleichmässig abdichten.

5. Welche Möglichkeiten gibt es? – Türdichtschienen

Ist Ihre Tür undicht, helfen auch spezielle Türdichtschienen weiter. Diese verschliessen Spalten, die sich an der Türunterkante befinden. Sie gibt es für unebene Böden wie Fliesen oder Kacheln aber auch für glatte Böden wie Parkett oder Laminat.                                     

Diese Dichtungen sind mit Bodenbürsten ausgestattet. Sie sind also mit vielen feinen Bürsten versehen, die Kälte zu einem grossen Teil abhalten. Beim Öffnen und Schliessen gleiten sie sanft über den Boden – beeinträchtigen die Funktion der Tür also in keinster Weise.

Bürstendichtungen gibt es lediglich für die untere Türkante, weshalb auf diese Weise nur Spalte an der Unterkante verschlossen werden können. Sie sind auch für Haustüren geeignet.

6. Besonders langlebig: Das Einfräsen von Dichtungen

Am effektivsten ist das nachträgliche Einfräsen von Dichtungen. Schreinermeister bauen zu diesem Zweck die Tür aus und bringen eine spezielle Dichtung an. Diese Methode ist sehr langlebig aber auch kostspieliger.

7. Für Altbauten: Mit Dichtungsprofilen abdichten

In Altbauten gibt es häufig Türen ohne Dichtungsprofil und Falz. Ist dies der Fall, können an die Türen spezielle Leisten aus Holz oder Aluminium angebracht werden. Sie sind mit einer Nut ausgestattet und werden in den Türrahmen eingepasst, sodass sie gut abdichten.

8. Türdichtungen vollständig wechseln

In einigen Fällen sind alte Dichtungen nicht mehr intakt und sollten komplett ausgewechselt werden. Ist dies der Fall, müssen alte Dichtungen vollständig entfernt werden. Auch vorhandene Klebereste gilt es zu entfernen. Dann muss eine passende Dichtung angebracht werden.

9. Türen neu ausrichten

Türen können sich auch abgesenkt haben. Bevor die Dichtungen getauscht oder neu angebracht werden, sollte das Türblatt neu ausgerichtet werden. Bei verstellbaren Türbändern müssen die Scharniere neu justiert werden.

Hier erfahren Sie mehr über das Renovieren einer Tür.

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10. Kosten fürs Tür abdichten

Tür abdichten Kosten von Kosten bis
Gummidichtungen (5m)   CHF 8.- CHF 35.-
Schaumstoffdichtung (5m)   CHF 5.- CHF 15.-
Türdichtschiene (pro Stk.)   CHF 10.- CHF 25.-
Montage (pro Std.)   CHF 120.- CHF 150.-

Tür abdichten – Experten stoppen Zugluft und helfen beim Energiesparen!

Sparen Sie Energie und geniessen Sie behagliches Wohnen! Mit einer perfekt abgedichteten Tür bleibt die Heizungsluft in den Räumen bzw. im Haus und die Kälte bleibt draussen.

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