Die 3 Tipps zum perfekt angelegten Gartenbeet

Sie möchten Ihren Garten mit einem Gartenbeet verschönern? Dieser Text hilft Ihnen, Ihr Gartenbeet richtig anzulegen und zu gestalten. 

Eigene Tomaten, Kartoffeln und Erdbeeren, die eigene Rosenzucht oder einfach nur hübsche Blumen: Beim Anlegen Ihres Gartenbeets sollten Sie auf einige Dinge achten.
So sollten Sie sich als Erstes Gedanken über den Standort, welcher zur Gartengestaltung passen sollte, und die Grösse Ihres Gartenbeets machen. Davon hängt nämlich die Pflanzenwahl ab. Nur Pflanzen, die sich im Gartenbeet wohlfühlen, verwandeln Ihren Garten in eine Wohlfühloase. 

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1. Auf die richtige Grösse kommt es an

Als ideale Grösse für ein gut angelegtes Gartenbeet wird eine Breite von 1.20 Meter empfohlen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Gartenbeet von beiden Seiten bis hin zur Mitte zu bearbeiten. Als Länge werden zwei Meter empfohlen. 

Nachdem Sie die Grösse Ihres neuen Gartenbeets bestimmt haben, markieren Sie die dafür vorgesehene Fläche. Dafür können Sie einige Pflöcke oder Aststöcke und Schnüre verwenden. Wenn Sie ein eher geschwungenes oder ein Inselbeet bevorzugen, können Sie zur Begrenzung auch einen Gartenschlauch verwenden. 

Anhand der Grössenangabe kann der Gärtner auch den Zeitaufwand besser abschätzen.

Natürlich kann der Gärtner die Abmessung auch selbst vornehmen. Diese Vorbereitungsarbeit gilt allerdings schon als Arbeitszeit. Der Gärtner kann Ihnen zudem erst sagen, welche Kosten auf Sie zukommen, wenn die Masse bekannt sind.

Nachdem Sie Ihr neues Gartenbeet abgesteckt haben, werden die Rasensoden abgetragen. Lagern Sie die Soden neben dem Kompost so, dass die Rasenfläche unten liegt. Mit der Zeit entsteht daraus wertvoller Humus. Danach sollten Sie die Fläche Ihres neu angelegten Gartenbeets umgraben, um so das Unkraut zu entfernen. 

2. Die Qual der Pflanzenwahl

Bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen, verteilen Sie diese grosszügig auf dem neu angelegten Gartenbeet. So können Sie Änderungen vornehmen, wenn Ihnen die Anordnung nicht gefällt. 

Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Handelt es sich bei Ihrem Beet um ein Inselbeet, platzieren Sie die Leitstauden in der Mitte des Beets. Setzen Sie niedrige Stauden und Bodendecker davor.

Beim Anlegen Ihres Gartenbeets achten Sie auf eine Mischkultur. Gemüse, Obst und Gartenkräuter benötigen andere Erdmischungen als Blumen.

Eine Mischung aus verschiedenen Salaten, Kräutern und Sonnenblumen macht Ihren Garten zum absoluten Hingucker. Als Faustregel gilt: Gemüse, dessen Früchte oberirdisch reifen, harmoniert sehr gut mit Früchten, die unterirdisch wachsen. 

Beispielsweise passen Erdbeeren und Knoblauch gut zueinander. Knoblauch hält die Milben der Erdbeeren fern. Ebenso halten intensiv riechende Kräuter Schädlinge fern. Petersilie, welche in der Nähe von Karotten wächst, vertreibt Möhrenfliegen. 

Sie wollen ein Blumenbeet anlegen lassen, haben aber keine bestimmten Vorstellungen?

Rosen sind weniger anfällig für den Rosenpilz, wenn Sie Schnittlauch in die Nähe säen.

Wenn Sie keine Schnecken auf Ihren Salatköpfen wollen, dann, sollten Sie Ringelblumen setzten. 

Basilikum in der Nähe von Tomaten sorgt dafür, dass diese weniger von Mehltau befallen werden. Tomaten neben Kartoffeln sind hingegen tabu. Diese Kombination sorgt für Kräuterläuse. 

Ausserdem können Sie in Ihr neu angelegtes Gartenbeet Auberginen, Salatgurken, Bohnen, Erbsen, Grünkohl, Kohlrabi, Kürbis, Paprika, Sellerie, Rettich, Rosenkohl, Rhabarber und Zucchini pflanzen. 

Hier noch ein Tipp: Wenn Sie im Herbst Roggen über Ihr Gemüsebeet säen, bildet sich ein grüner Teppich, der den Boden lockert.  

Hochbeet erleichtert die Gartenarbeit

Ein Hochbeet macht beim erstmaligen Anlegen mehr Arbeit als ein ebenerdiges Gartenbeet. Dafür hat es unschlagbare Vorteile:

  • Bequeme Handhabung: Sie müssen sich bei der Ernte und Pflege nicht bücken. Das schont die Gelenke und beugt Rückenschmerzen vor. 
  • Verlängerung der Gartensaison: Durch die Verrottung speziell geschichteter Materialien entsteht Wärme von unten. Als Schichtmaterial können beispielsweise Baumschnitt, Altholz, Herbstlaub, Häckselgut und Grasschnitt verwendet werden.
  • Windschutz: Ein Hochbeet kann auch als Windschutz für eine Sitzecke dienen.

3. Holz oder Stein als Umrandung

Wie soll das Beet von der umliegenden Fläche abgegrenzt werden? Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Gartenbeet zum umrahmen. In Betracht kommen dafür:

  • Feldsteine
  • Schiefertafeln
  • Holz

Neben der Möglichkeit eines Hochbeets ist auch die Anordnung Ihres Gartenbeets in Form eines Hügelbeets möglich. Hügelbeete kommen bei besonders kleinen Grundstücken zur Anwendung. Weitere Gartenbeete kommen im Vorgarten, in Ziergärten oder auch als Themengärten gut zur Geltung. 

Damit Ihr Gartenbeet ein voller Erfolg, wird ist es ratsam, zumindest bei der Erstgestaltung einen Gärtner von renovero damit zu beauftragen. 

Allgemein gilt: Egal für welche Art von Beet oder Pflanzen Sie sich entscheiden: Sie sollten Ihre Offertanfrage immer so detailliert wie möglich formulieren. Angefangen von der Planung bis zum fertigen Gartenbeet müssen Sie im Durchschnitt mit Kosten von etwa 500.- Franken rechnen. Dieser Betrag ist aber natürlich abhängig von der zur Verfügung stehenden Fläche und Ihren Extrawünschen. 

Auch hinsichtlich des Zeit-und Materialbedarfs kann Sie ein Gärtner unterstützen. Er hat das Wissen und die Erfahrung und kann daher gut abschätzen, welcher Aufwand bei der Gestaltung eines Gartenbeets betrieben werden muss. So kann auch der Materialeinkauf optimal vorbereitet werden.  

Auf renovero können Sie kostenlos und unverbindlich eine Offertanfrage stellen. Ausserdem können Sie dank des Bewertungssystems von den Erfahrungen früherer Auftraggeber lesen. So finden Sie schnell und ohne viel Aufwand den besten Gärtner und freuen sich bald über Ihr neue angelegtes Gartenbeet.