Stützmauer bauen: 3 Fragen, bevor der Maurer ins Spiel kommt

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Vorplanung richtig strukturieren können, wenn Sie beabsichtigen, eine Stützmauer vom Profi bauen zu lassen. Wir geben Ihnen Tipps zur Materialfrage und worauf es beim Preisvergleich der Baumeister und Maurer ankommt.

Ob als Halt für Hochbeete und Terrassen oder dekorativ freistehend, in der Gartengestaltung stellen Stützmauern entscheidende Landschaftselemente dar.

Eine Stützmauer zu bauen, erfordert allerdings eine gut durchdachte Vorplanung. Wir stellen Ihnen daher drei Fragen vor, die Sie sich vor der Suche nach dem geeigneten Maurer oder Baumeister gestellt haben sollten.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Was soll gestützt werden?

Bevor es an die praktische Planung gehen kann, ist es eine gute Idee, genau zu überlegen, wozu die fertige Stützmauer später dienen soll.

Mögliche Verwendungsarten

Geht es um eine einfache räumliche Abtrennung der Gartenbereiche oder sollen Hochbeete und Terrassen an besonders steilen Hängen gesichert werden? Verarbeiteter Naturstein wird im Garten auch häufig als reines Gestaltungselement eingesetzt.

Wenn Sie daher bereits in Ihrer Auftragsbeschreibung genauer auf die spätere Verwendung eingehen können, geben Sie den Anbietern die Möglichkeit, sich auf Ihre Bedürfnisse einzustellen und Sie bei der geeigneten Materialwahl und der genauen Planung Ihres Vorhabens unterstützen zu können.

2. Welches Material lohnt sich?

Die Materialfrage stellt sich nicht nur bei der Wahl der richtigen Mauersteine. Damit die neue Stützmauer auch möglichst lange ihren Zweck erfüllt, lohnt es sich, das Projekt im Ganzen zu betrachten.

Das Fundament kann in der Regel aus günstigem Beton geschaffen werden.

Damit höher liegende Beete oder über den Winter abgedeckte Grünflächen über die kalten Monate keinen Schaden nehmen, darf man besonders in Hochregionen den Frostschutz oder gegebenenfalls eine Abdichtung der Bodenplatte mit Kies oder Split nicht ausser Acht lassen.

Die Steine bieten heutzutage eine sehr breite Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Die erste Grobunterscheidung besteht zwischen Beton- und Naturstein.

  • Betonstein

Betonsteine wirken meist dezent und werden Ihrem blühenden Garten im Frühjahr nicht die Show stehlen. Für mehr Farbenreichtum gibt es inzwischen ebenso preiswerte Alternativen zum Einfärben der Steine sowie diverse Gestaltungsmöglichkeiten durch Outdoor-Lacke.

  • Naturstein

Natursteine gelten allgemein als hochwertiger. Da die Schweiz selbst als natursteinreiches Land gilt, lohnt es sich allerdings oft, nach regionalen Händlern Ausschau zu halten. Gütesiegel garantieren Ihnen einen umweltgerechten Abbau und transparente Handelswege.

Das Zusatzmaterial wird häufig während der ersten Vorplanung ausser Acht gelassen, hat aber einen wichtigen Einfluss auf die Kalkulation der Gesamtkosten.

Dazu zählen alle bei der Bearbeitung verwendeten Materialien und Stoffe wie der die Mauer zusammenhaltende Mörtel, die Schalungsbretter und auch das zur Reinigung verwendete Leitungswasser.

Entsorgungskosten können aber auch zu den Materialkosten gerechnet werden. Wenn zum Beispiel angefallener Schutt gebührenpflichtig bei der Deponie abgeladen werden muss.

Welches Material in Ihrem Fall die beste Wahl ist, hängt natürlich stark von den örtlichen Begebenheiten, Witterungsbedingungen und nicht zuletzt vom persönlichen Geschmack ab.

Generell lohnt es sich aber, bei Baumaterialien auf Qualität zu setzen, da höherwertige Stoffe in der Regel eine längere Lebensdauer versprechen und daher weniger Wartungskosten auf Sie zukommen.

3. Wie schätze ich die Gesamtkosten richtig ein?

Um sich einen umfassenden Überblick zu den Preis-Leistungs-Verhältnissen zu verschaffen, lohnt es sich, Kostenvoranschläge von mehreren Betrieben einzuholen.

Jetzt kommt es darauf an, die vorliegenden Angebote darauf zu prüfen, ob eventuelle Extrakosten oder besondere Wünsche zu Material und Methoden bereits berücksichtigt wurden oder noch addiert werden müssen.

Wenn Fragen aufkommen, kontaktieren Sie die einzelnen Betriebe einfach direkt und lassen Sie sich Einschätzungen zu noch variablen Kostenfaktoren geben.

Sobald Sie zu einer Vorauswahl von in Frage kommenden Maurern und Baumeistern gekommen sind, sollten die verbleibenden Kandidaten Ihre Angebotsargumente und Gesamtkosten offengelegt haben und es Ihnen ermöglichen, die passende Offerte für Ihren Auftrag auswählen zu können.

Hier erfahren Sie mehr über die Kosten fürs Bauen einer Stützmauer.

Den richtigen Baumeister finden

Sobald Sie sich auf die Suche nach dem passenden Baumeister oder Maurer begeben, ist es wichtig, beim Vergleich stets auf entsprechende Qualifikationen und zertifizierte Betriebe zu achten.

Durch unser kostenloses renovero Bewertungssystem können Sie direkte Kundenerfahrungen unserer Nutzer vergleichen und die Anbieter ausfindig machen, die bereits durch besonders gute Arbeiten hervorgestochen sind.

Da Sie nun den Umfang Ihres Vorhabens besser einschätzen können, haben Sie die Möglichkeit, bei renovero.ch eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage zu formulieren und so direkt eine Vielzahl von potenziellen Baumeistern und Maurern anzusprechen.

Die erhaltenen Offerten können Sie anschliessend direkt darauf vergleichen. Auch das Bewertungssystem von renovero.ch hilft Ihnen bei der Auswahl des idealen Fachmanns.