Dachpappe verlegen lassen – Möglichkeiten und Kosten

Spielen Sie mit dem Gedanken, Dachpappe verlegen zu lassen? In diesem Artikel erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Faktoren die Kosten beeinflussen.

Sie haben eine kleine Laube oder ein Häuschen im Garten und wollen dieses regendicht bedachen? Oder wollen Sie auf Ihrer Garage Dachpappe verlegen, damit das Auto und andere Utensilien in Zukunft noch besser geschützt werden?

Auch zum Sanieren und Ausbessern Ihres Steildaches oder aber als modernes Flachdach wird Dachpappe verwendet – was Sie auch vorhaben, ein versierter Dachdecker greift Ihnen mit viel Fachkönnen unter die Arme.

Alle wichtigen Informationen und wie sich die Kosten zusammensetzen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Ein Dach mit Dachpappe verlegen – welche Möglichkeiten es gibt

Dachpappe ist schon seit vielen Jahren eine relativ einfache Möglichkeit, ein Dach zu decken oder abzudichten.

Sie hat den Vorteil, dass sie sehr witterungsfest und robust ist – Regen und Nässe hält sie vom Eindringen in das Bauwerk ab und schützt damit vor Feuchtigkeit und daraus bedingten Schäden in der Bausubstanz.

Daneben lässt sich Dachpappe auch recht einfach verlegen und zeigt sich gegenüber anderen Dachabdeckungen als kostengünstige Alternative.

Dachpappe wurde in den 70er Jahren vorwiegend aus Teer hergestellt – das wird aufgrund der gesundheitsgefährdenden Substanzen heute nicht mehr gemacht.

Mittlerweile wird Dachpappe in Bitumen getränkt und anschliessend oft noch in Sand, Kies oder Schiefer gewalzt, damit eine noch höhere UV-Resistenz und Abriebfestigkeit gewährleistet ist. Im Folgenden sehen Sie, was mit Dachpappe alles machbar ist.

Für eine Sanierung:

Oft wird Dachpappe verlegt, wenn ein Dach undicht ist und an einigen Stellen saniert werden muss. Dabei zeigt sich das Nutzen von Bitumbahnen als kostengünstige Alternative gegenüber einer kompletten Teil- oder Vollsanierung mit Schindeln.

Als zusätzliche Dachhaut:

Bei Sattel- und Schrägdächern kann Dachpappe als zusätzliche Dichtungsschicht in der Dachhaut eingesetzt werden.

Als Flachdach:

Eine heutzutage oft genutzte Möglichkeit ist auch die alleinige Abdeckung mit Dachpappe als Flachdach – meistens genutzt für kleine Bauwerke wie Gartenhäuschen, Ställe, Pavillons oder Garagen.

Aber auch Häuser können komplett mit einem Flachdach ausgestattet werden – das ergibt einen modernen Anstrich und bringt noch mehr Vorteile mit sich:

  • Das aus Erdöl gewonnene Bitumen ist rezyklierbar.
  • Flachdächer aus Dachpappe sind schnell und kostengünstig verlegt. Es gibt auch Alternativen aus PVC oder ökologischem Synthese-Kautschuk.
  • Flachdächer lassen sich zusätzlich begrünen – das bietet nicht nur dem Auge etwas, sondern sorgt auch für einen ökologischen Ausgleich.

Für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten gibt es auch unterschiedliche Varianten der Dachpappe, dabei unterscheidet sich z.B. die Dicke des Materials, die Verbundstechniken oder die Trägereinlagen

Diese Trägereinlagen können aus Rohfilz, Glasvlies oder Glasgewebe oder aber Polyestervlies sein.

Vor allem für grosse Flachdächer bieten sich beschieferte Bahnen an, da diese Regen am besten ableiten. Was für Ihre Vorhaben die optimale Möglichkeit ist, besprechen Sie am besten mit einem versierten Fachmann, der Sie umfassend über Materialien, Techniken und Umfang beraten kann.

Wer verlegt Dachpappe?

Für Dächer, Dachsanierungen und Ausbau oder Neubau von Dächern ist in erster Linie der Dachdecker verantwortlich.

Er hält sich nicht nur gern in grossen Höhen auf, er weiss zudem auch ganz genau, was für Ihre Vorhaben benötigt wird und bringt das nötige Handwerk mit, um Dachpappe sauber und akkurat zu verlegen.

Der Dachdecker bekommt jedes Dach dicht und ist Ihr Mann bei der Verlegung von Dachpappe und Bitumbahnen.

Wie lassen sich die Kosten abschätzen?

Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere:

  • Wie gross ist die Fläche, die abgedichtet oder verlegt werden soll?
  • Welche Art der Dachpappe wird Ihren Vorstellungen gerecht? Wozu soll die Abdeckung dienen?
  • Welche Verlegeart ist nötig? Soll nur genagelt oder auch geschweisst oder verklebt werden?

Der Dachdecker berechnet einen Kostenvoranschlag je nach Aufwand. Nach einer Besichtigung Ihres Daches kann er Ihnen genau sagen, wie viel Material Sie etwa benötigen und welche Verlegetechnik sowie welche Dachpappe infrage kommen.

Hier erfahren Sie mehr über die anfallenden Arbeiten beim Verlegen von Dachpappe.

Wissen Sie um diese Details selber schon Bescheid, präzisieren Sie Ihre Offertanfrage entsprechend, dann kann der Experte oder der Betrieb Ihnen eine genau umrissene Offerte zukommen lassen, die Sie dann mit anderen Anbietern vergleichen können.

Berechnen Sie dabei immer auch Zusatzleistungen mit ein, wie Anfahrt und sonstige Wünsche – das kann zum Beispiel eine Begrünung sein oder eine spätere Installationsmöglichkeit für Fotovoltaik-Anlagen.

Bekommen Sie die beste Leistung

Für eine Kosten-Kalkulation beim Verlegen von Flachdächern müssen Sie in erster Linie den Umfang, die Materialien und die Arbeit des Handwerkers einberechnen, um auf Ihren Gesamtpreis zu kommen. Auch eventuelle Zusatzleistungen spielen eine Rolle.

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Anschliessend hilft Ihnen das Bewertungssystem bei der Auswahl Ihres Experten, damit Ihr Dach bald in neuem Glanz erstrahlt.