Betonplatten verlegen: Mit 3 Schritten zum idealen Bodenbelag.

Wir zeigen Ihnen die wichtigsten drei Schritte beim Betonplatten verlegen und worauf Sie achten sollten. So haben Sie die Chance, Ihr Projekt exakt einschätzen zu können und den passenden Experten für sich zu finden.

Sie möchten Betonplatten verlegen. Ob ein Weg, um trockenen Fusses durch den Garten zu gelangen, eine Terrasse oder ein witterungsbeständiger Boden für Ihren Carport. Den Nutzungsmöglichkeiten eines Betonbodens sind kaum Grenzen gesetzt.

Wir zeigen Ihnen die drei Arbeitsschritte, auf die es ankommt. Und worauf es im Einzelnen zu achten gilt. Damit erhalten Sie die Unterstützung, die Sie für die Suche des geeigneten Experten brauchen.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Betonplatten verlegen: Mit drei Schritten zum Erfolg

Betonplatten zu verlegen ist eine verhältnismässig unkomplizierte Arbeit – auf den ersten Blick. Denn besonders schwere Betonplatten zu verlegen, ist eine schweisstreibende Arbeit, die der Hilfe bedarf. Vor allem dann, wenn der Boden später auch einiges aushalten soll.

Soll ein Weg durch den Garten oder ein Sitzplatz kreiert werden, sind gewöhnliche Betonplatten eher weniger die geeignete Wahl.

Das Material Beton besticht heutzutage nicht einzig durch seine Robustheit, sondern ist auch in diversen Farben und Strukturen erhältlich.

Für ein besonders schönes optisches Ergebnis gibt es auch die Möglichkeit, verzierte Betonplatten verlegen zu lassen, z.B. welche mit Mosaiken.

Zusätzlich zu den optischen Aspekten gilt es auch, die Zweckmässigkeit zu bedenken. So gibt es speziell beschichtete Betonplatten, deren Oberfläche kein Wasser aufnehmen kann.

Dies bietet nicht nur eine hohe Pflegeleichtigkeit und Lebendauer der Platten, sondern reduziert auch die Rutsch- und Sturzgefahr.

Um ein einwandfreies Resultat zu erhalten, sollten die folgenden drei Schritte in der Durchführung gemeinsam mit einem Plattenleger bedacht werden.

1. Das A und O: die Untergrundaufbereitung

Vor dem eigentlichen Verlegen der Betonplatten sollte genauestens über die spätere Nutzung des Bodens nachgedacht werden.

Handelt es sich um eine Terrasse? Oder möchten Sie mit Ihrem Auto über die Betonplatten fahren? Zur Orientierung gilt – je nachdem was der Boden aushalten muss:

  • Normale Nutzung: Es sollten 10 cm Kiesschicht ausreichend sein.
  • Befahren der Betonplatten mit Auto: Es ist eine Aufschüttung mit mindestens 20 cm Kies erforderlich.

Alternativ zu Kies kann als Untergrund Sand verwendet werden. Wichtig ist nur, dass die Unterlage frei von Erde oder Lehm ist. Sonst besteht Frostgefahr. Bei dem darauffolgenden Auftauen können die Betonplatten Schaden nehmen.

2. Verdichtung der Kiesschicht

Mithilfe einer Rüttelplatte muss im zweiten Arbeitsschritt die Kiesschicht vom Plattenleger gründlich verdichtet werden. Dabei sollte er ein sachtes Gefälle von ca. drei Prozent anlegen. So kann später Regenwasser abfliessen, sodass sich keine Staunässe bildet.

Auf die verdichtete Kiesschicht trägt der Experte dann noch eine etwa 5 cm dicke Schicht feinen Splits auf. Diese sorgt dafür, dass die Betonplatten einen besseren Halt haben und entsprechend fixiert werden können.

3. Betonplatten verlegen

Nach der Aufbereitung des Untergrunds kann nun die eigentliche Arbeit erfolgen. Mit einem sogenannten Plattenheber bringt der Plattenleger die Betonplatten an die richtige Position. Dabei achtet er darauf, dass die Platten im idealen Abstand zueinander zum Liegen kommen.

Es müssen Fugen mit einer Breite von drei bis maximal fünf Millimeter gelassen werden, damit der Boden gut auf Temperaturschwankungen reagieren kann.

Nachdem die Betonplatten mit einem Gummihammer festgeklopft und mit einer Wasserwaage überprüft wurden, füllt der Plattenleger die Fugen mit Quarz- oder Silbersand auf.

Auch der Sand sollte verdichtet werden, wozu mit leichtem Wasserdruck durch einen Gartenschlauch die Fugen gespült werden. Dadurch wird auch das Wachsen von Unkraut zunächst eingedämmt.

Auswahl des passenden Plattenlegerbetriebs

Meist handelt es sich um Kleinbetriebe von vier bis sechs Personen. Der betriebsleitende Plattenlegermeister arbeitet mit gelernten Plattenlegern (EFZ; 3-jährige Ausbildung) sowie Plattenlegerpraktikern (EBA; 2-ährige Ausbildung) zusammen.

Diese sind im Gegensatz zu den Plattenlegern lediglich zur Durchführung von einfachen und rechtwinkligen Arbeiten befugt.

Betriebe mit vorwiegend Plattenlegerpraktikern, die eine grosse Fläche zügig und geschickt zu verkleiden wissen, sind mit ihrer Qualifikation für Ihr Bauprojekt Betonplatten verlegen bestens geeignet.

Und dabei günstiger, als wenn die Arbeit durch einen Plattenleger oder gar -meister selbst durchgeführt werden würde.

Betonplatten verlegen leicht gemacht

Sie haben nun einen Überblick über die verschiedenen Schritte beim Verlegen von Betonplatten gewonnen.

Nun können Sie Ihre Wünsche formulieren und eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage bei renovero.ch aufgeben.

Als Kunde haben Sie nach dem Auftrag die Chance, eine Bewertung bei renovero.ch abzugeben. So können andere Nutzer von Ihren Erfahrungen profitieren. Natürlich profitieren umgekehrt auch Sie bei der Auswahl eines Anbieters von den Erfahrungen früherer Kunden. 

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