Der Maurer – ein kurzes Portrait

Ein Maurer kann in den unterschiedlichsten Bereichen beschäftigt werden. Aber welche Tätigkeiten führt er genau aus? Welche Ausbildung hat ein Maurer durchlaufen? Wie setzen sich die Kosten für einen Auftrag zusammen? In diesem kurzen Portrait erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Berufsbild des Maurers.

Der Beruf des Maurers ist uns eigentlich allen bekannt. Aber was verbirgt sich genau dahinter? Diese Frage können viele nicht beantworten, ohne zuerst Google zu fragen.

Damit die Suche nach dem richtigen Handwerker einfacher wird, erfahren Sie in diesem Artikel alles Wichtige über das Berufsfeld des Maurers.

So können Sie sich einen besseren Überblick verschaffen. Sie erhalten auch erste Anhaltspunkte bezüglich der Kosten, die bei einer Beauftragung eines Maurers anfallen.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Was Sie über Maurer wissen sollten

Dieser Artikel ermöglicht Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Maurer. Wenn Sie diese Fakten im Hinterkopf behalten, erleichtert Ihnen das auch die Suche nach dem geeigneten Maurer für Ihr Projekt.

1. Die Ausbildung zum Maurer

Die Ausbildung zum Maurer wird nach dem dualen System durchgeführt.

Das bedeutet, dass ein Auszubildender die theoretischen Grundlagen in der Berufsschule erlernt. Das praktische Arbeiten wird dem Auszubildenden in einem zertifizierten Ausbildungsbetrieb vermittelt. Ausserdem finden auch überbetriebliche Kurse statt.

Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel drei Jahre.

Nach erfolgreichem Abschluss ist man Maurer mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ). Abhängig vom Ausbildungsbetrieb sind zusätzliche Spezialisierungen oder Doppelabschlüsse in einem weiteren handwerklichen Tätigkeitsfeld möglich.

Einem Maurer steht eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Eine sehr gängige Zusatzgrundbildung ist die als Zeichner für Ingenieurbau oder Hochbau. Aber auch zusätzliche Qualifikationen/Ausbildungen wie Bau-Polier, Baustoffprüfer oder Bauprüfer sind nicht unüblich.

Des Weiteren haben gelernte Maurer die Möglichkeit, eine Weiterbildung mit höherer Fachprüfung zum Diplom-Baumeister zu machen.

2. Welche Tätigkeiten führt ein Maurer aus?

Grundsätzlich sind Maurer in zwei Arbeitsbereichen tätig, und zwar im Hoch- und im Tiefbau auf Baustellen oder bei Bauprojekten.

Im Bereich des Hochbaus fallen vorzugsweise das Errichten von Gebäuden wie Schulen, Wohnungshäusern, Einkaufszentren oder Industriebauten.

Im Gegensatz dazu gehören Tunnelarbeiten, Arbeiten an Brücken, Kanalisationssystemen oder Infrastrukturbauten wie Kläranlagen zum Tiefbau.

Maurer sind Ihr Hauptansprechpartner, wenn es um Arbeiten am Rohbau des Hauses geht. Vor allem bei kleineren Projekten führen sie aber auch viele andere Tätigkeiten aus.

Dazu gehören Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten wie auch Estrichbödenarbeiten. Maurer führen auch Verputzarbeiten aus. Unter den Tätigkeitsbereich von Maurern fallen oft auch Sanierungs- und Renovierungsaufgaben.

Viele Maurer spezialisieren sich im Laufe der Jahre durch Ihre Arbeitserfahrung auf bestimmte Tätigkeiten. Maurer sind oft in Bauunternehmen tätig.

Wenn Sie für ein grosses Projekt die richtigen Handwerker suchen, können Sie bereits bei verschiedenen Bauunternehmen nach den Qualifikationen Ihrer einzelnen Mitarbeiter nachfragen.

3. Beauftragung und Kosten

Haben Sie festgestellt, dass Sie für ein bestimmtes Projekt einen Maurer benötigen? Dann interessieren Sie sich bestimmt auch für die Kosten, die mit einem solchen Auftrag einhergehen.

Bei der Beauftragung eines Maurers müssen Sie sich nicht gleich für die erste oder für die günstigste Offerte entscheiden. Nehmen Sie sich Zeit und vergleichen Sie die unterschiedlichen Angebote auf Leistungen und Preise.

Bitten Sie die Handwerker um Referenzen und Kostenvoranschläge und vergleichen Sie diese. Achten Sie bei einem Kostenvoranschlag auch darauf, welche Posten alles eingerechnet werden. Kostenpunkte, die Sie wiederfinden sollten, sind:

  • Der Stundenlohn des Maurers (ggf. inklusive einer Fahrtkostenpauschale)
  • Die Materialkosten pro Quadratmeter
  • ggf. zusätzliche Servicearbeiten wie Beratung oder Vorbereitung des Bauprojektes
  • ggf. eine gesonderte Pauschale für Anfahrt und für die Entsorgung von Bauschutt

Ein ungefährer Richtwert für den Lohn eines Maurers sind etwa CHF 30.- bis CHF 45.- pro Stunde. 

Preisunterschiede und Preis-Leistung

Bei den verschiedenen Offerten kann es zu Preisschwankungen kommen. Sie sollten sich nicht sofort für das günstigste Angebot entscheiden. Manchmal ist ein Experte für eine bestimmte Tätigkeit teurer als ein anderer.

Dies kann aber daran liegen, dass er speziell für solche Einsätze ausgebildet wurde. Daher sollten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen und die individuellen Qualifikationen des Experten achten.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den Kosten für Maurerarbeiten.

So finden Sie den idealen Maurer

Sollten in Ihren vier Wänden wieder einmal Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten anstehen, wissen Sie nun, wann Sie einen Maurer beauftragen sollten. Ebenso wenn ein grösseres Bauprojekt ansteht.

Zögern Sie also nicht, verschiedene Offerten einzuholen und diese nach Ihren persönlichen Kriterien zu vergleichen.

Bei renovero können Sie Ihre Offertanfrage kostenlos und unverbindlich veröffentlichen und darauf Offerten verschiedener Maurer erhalten und vergleichen.

Bei der Auswahl einer Offerte können Sie zudem auf das portaleigene Bewertungssystem zurückgreifen und von den Erfahrungen anderer Anbieter mit den Experten profitieren.