Fassade renovieren: Was muss gemacht werden?

Der Fassade eines Hauses wird einiges abverlangt. Deswegen ist es umso wichtiger, dass diese intakt bleibt und regelmässig renoviert wird. Was es beim Renovieren der Fassade zu beachten gilt und welche Arbeiten möglich sind, erfahren Sie hier. 

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Eine Fassade ist für ein Haus wie die Haut für den Menschen. Sie schützt vor Schadstoffen und Eindringlingen. Damit dieser Schutz aufrechterhalten wird, ist die richtige Pflege von enormer Bedeutung.

Die Renovierung der Fassade kann ein wichtiger Schritt sein. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Welche Arbeiten gehören zu einer Renovation? Und was gilt es ausserdem zu beachten? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in diesem Artikel.

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Die verschiedenen Fassadenarten

Die Verputzfassade

Eine Verputzfassade ist einfach und spart Kosten. Abhängig von den Wandmaterialien wird eine Verputzfassade direkt aufgetragen oder auf ein Wärmeverbundsystem aufgebracht. Inzwischen hat man bei Verputzfassaden eine grosse Gestaltungsfreiheit.

Es gibt verschiedene Fassadenfarben und Verputzarten. Allerdings muss eine Verputzfassade in regelmässigen Abständen gereinigt, gestrichen und auf Risse etc. überprüft und ggf. ausgebessert werden.

Die Klinkerfassade

Sehr beliebt ist auch die Klinkerfassade. Eine solche Fassade ist sehr pflegeleicht und bietet trotzdem einen optimalen Schutz.

Eine Klinkerfassade wird vor der tragenden Hauswand aufgemauert. Zwischen Hauswand und Fassade sorgt eine zusätzliche Dämmschicht für eine gute Wärmedämmung.

Es gibt verschiedene Farbtöne, zwischen denen man wählen kann. Bei sorgfältiger Arbeit kann man bei einer Klinkerfassade mit einer langen, sicheren und wartungsfreien Lebensdauer rechnen.

Die Holzfassade

Bei Holzfassaden handelt es sich um vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus Holz. Eine Unterkonstruktion aus Holzlatten wird auf das tragende Mauerwerk aufgebracht. Darauf werden dann die einzelnen Fassadenelemente aus Holz befestigt.

Ein Vordach, welches das Holz schützt, ist unbedingt erforderlich. Eine regelmässige Pflege ist hier das A und O, denn ansonsten kann das Holz anfangen zu verwittern.

Die verschiedenen Renovierungsarbeiten

Vor allem Verputzfassaden sollten in regelmässigen Abständen überprüft und anschliessend unter Umständen renoviert werden. Im Folgenden werden Ihnen die verschiedenen Arbeiten vorgestellt, die bei einer Fassadenrenovierung infrage kommen:

Gründliche Inspektion der Fassade

Wie aufwändig eine Fassadenrenovierung ist, hängt von ihrem Zustand ab. Besonders wichtig ist eine Überprüfung des Verputzes und, falls bereits vorhanden, der äusseren Wärmedämmung.

Sollten weder Wärmedämmung noch Verputz Mängel aufweisen, braucht es nur einen neuen Anstrich. Sind Verputz oder Wärmedämmung aber nicht mehr intakt, müssen diese erst saniert werden.

Neuverputzung

Ein nicht mehr intakter Verputz zeichnet sich beispielsweise dadurch aus, dass er grossflächig abbröckelt. Auch grössere Lücken oder andere starke Beschädigungen sind Alarmsignale.

Solche grösseren Mängel lassen sich nur selten reparieren. Die sichere Variante ist, die Aussenfassade neu zu verputzen. Es ist wichtig, auf die richtige Verputzart zu achten. Ein Experte kann Sie an dieser Stelle am besten beraten.

Kleinere Mängel ausbessern

Auch wenn die Fassade im Grossen und Ganzen intakt ist, können trotzdem kleinere Mängel auftreten. In diesem Fall müssen je nach Mängel unterschiedliche Massnahmen eingeleitet werden.

Kleine Mängel deuten in vielen Fällen auf eine mangelhafte Grundierung hin. In diesem Fall sollte die Fassade vor dem Anstrich neu grundiert werden. Zum Ausbessern solcher kleinerer Mängel gehört aber auch das Verdichten von Hohlräumen oder eine gründliche Fassadenreinigung.

Risse ausbessern

Vor allem Umwelteinflüsse sind dafür verantwortlich, dass es immer wieder zu Rissen in der Fassade kommt. Diese müssen behandelt werden. Je nachdem, wie tief und breit solche Risse sind, reicht es manchmal, diese einfach neu zu verputzen und zu überstreichen.

Hier ist aber Vorsicht geboten, bei tieferen Rissen sollte zuerst die Ursache erkannt werden. Nur so können die richtigen Massnahmen zur Renovierung/Sanierung getroffen werden.

Fassade grundieren und streichen

Sobald die Fassade wieder vollständig intakt ist, kann diese neu gestrichen werden. Wichtig ist, dass die Fassade ggf. grundiert werden muss. Darauf folgen ein Voranstrich und schliesslich der Schlussanstrich.

In jedem Fall muss darauf geachtet werden, dass der vorherige Anstrich gut durchtrocknet, bevor der nächste aufgetragen werden kann.

Hier erfahren Sie mehr zu den Kosten fürs Renovieren der Fassade.

Wärmedämmung verbauen bzw. ausbessern

Sollten Sie bereits eine äussere Wärmedämmung verbaut haben, sollten Sie diese im Zuge der Fassadenrenovierung überprüfen. Bei auftretenden Mängeln, wie z. B. dem Eintreten von Feuchtigkeit, sollte die Wärmedämmung ausgebessert werden.

Wenn Sie noch keine äussere Wärmedämmung haben, ist dies die passende Möglichkeit. Vor allem wenn der Verputz an Ihrem Haus so beschädigt ist, dass neu verputzt werden muss.

Dann hat man die Möglichkeit, nach der Entfernung des Altputzes, eine Wärmedämmung zu installieren und so den energetischen Standard des Hauses zu verbessern.

Den passenden Anbieter finden

Wenn die eigene Fassade renoviert werden soll, handelt es sich um eine mehr oder weniger aufwändige Angelegenheit. Und schon kleine Fehler bei der Renovierung können fatale Folgen nach sich ziehen.

In jedem Fall sollten Sie sich von einem Experten beraten lassen und die Arbeiten möglicherweise vollständig in professionelle Hände geben.

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