Tür einbauen: 5 Fragen, die Ihnen bei der Entscheidung helfen

Ob Neubau oder Sanierungsmassnahme: Neue Türen sorgen für einen frischen Look in Ihrem Zuhause. Wie Sie sich entscheiden können, ob Sie eine neue Tür einbauen lassen wollen, erfahren Sie in diesem Artikel anhand von 5 Fragen.

Türen verleihen Räumen eine ganz neue Wirkung und geben ihnen ein neues Gesicht. Aber zunächst müssen Sie sich für eine Tür entscheiden und überlegen, ob Sie die Tür lieber von einem Profi einbauen lassen wollen.

Die folgenden Fragen werden Ihnen dabei helfen, sich zu entscheiden. So können Sie bald eine vollständige Offerte schreiben und schon wird Ihr Zuhause in neuem Glanz erstrahlen.

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1. Welche Schritte muss der Fachmann durchführen?

Bei der Gestaltung von Wohnräumen und Eingangsbereichen spielen Türen eine grosse Rolle. Die Türen müssen fachgerecht eingebaut werden. Dabei muss der Fachmann folgende Schritte durchführen:

  • Das Ausmessen der Türöffnung:

Handelt es sich um einen Neubau, müssen fehlende Wand- und Bodenbeläge in die Berechnung mit einbezogen werden.

  • Die Schlagrichtung der Tür:

Die Öffnungsrichtung muss bedacht werden. Normalerweise gehen Türen in den Raum auf und sie öffnen zur nächstliegenden Zimmerecke.

  • Das Montieren der Türzarge:

Der Profi muss die Zarge aufstellen, ausrichten und ausschäumen.

  • Zierbekleidung anbringen:

Die Bekleidung wird befestigt und die Drückergarnituren werden ange-bracht.

Gab es vorher schon eine Tür, muss diese entfernt und die Zarge vollständig ausgebaut werden.

2. Welche Vorteile/Nachteile haben Holztüren?

Die meisten Türen werden aus Holz gefertigt. Diese gibt es in modernen, eingefärbten Varianten aber auch in Naturtönen und aus Massivholz. Letztere sind sehr gut für eine ländliche Bauweise geeignet und vermitteln den Landhaus-Flair perfekt.

Holztüren (für den Innenbereich) gibt es mit verschiedenen Oberflächen:

  • Dekor:

Die Tür wurde mit einer Folie beschichtet, die eine naturnahe Maserung aufweist. Diese Modelle sind relativ robust und langlebig.

  • Lackierte Türen:

Diese Modelle haben eine lackierte Oberfläche (eine UV-gehärtete Mehrschicht-Acryllackoberfläche), die sehr hochwertig wirkt.

  • CPL-Türen:

CPL ist eine Oberfläche, die sehr robust ist. CPL steht für Continuous Pressed Laminat, also für eine Laminatbeschichtung.

Diese Türen sind sehr widerstandsfähig, kratz- und stossfest. Sie erstrahlen in diversen Holz-Optiken, die von echtem Holz häufig kaum zu unterscheiden sind.

  • Furniertüren:

Furniertüren sind mit einer Furnieroberfläche versehen. Bei Furnieren handelt es sich um dünne Schichten (Furnierblätter) aus echtem Holz. Somit enthalten die Türen natürliche Mase-rungen und sind echte Unikate.

  • Massivholztüren:

Massivholztüren tragen zu einem behaglichen, natürlichen Wohnambiente bei. Sie bestehen aus echtem Holz, womit jedes Produkt ein Unikat ist. Sie sind sehr hochwertig, besonders robust und auch als Aussentüren geeignet.

3. Türen aus Glas, Kunststoff oder Metall?

Zu einer modernen Architektur passen sowohl Glas-, Kunststoff- als auch Metalltüren. Diese können sowohl als Innen- als auch als Aussentüren genutzt werden.

Glastüren werden aus Sicherheitsglas gefertigt und setzen moderne Akzente. In puncto Schallschutz schneiden diese aber eher schlecht ab.

Stahltüren sind extrem robust und passen zum Industrial-Style. Sie sind feuerhemmend sowie schalldämmend und sowohl als Eingangstüren als auch als Innentüren erhältlich

4. Welche Arten von Türen gibt es?

Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Arten von Türen. So können Sie in Ihrer Offertanfrage Ihre Wunschvorstellung benennen und erhalten ein passgenaues Angebot.

  • Anschlagtüren:

Als Eingangstüren werden eigentlich immer Anschlagtüren verwendet. Diese werden auch als Schwenktüren bezeichnet und sind klassische Türen, die an einer Seite „angeschlagen“ (befestigt) sind.

  • Schwingtüren:

Schwingtüren findet man häufig im Gastronomie-Bereich. Diese Pendeltüren sind für den Innenbereich gedacht und können in beide Richtungen geöffnet werden. Das geschieht meist durch leichtes Anstossen oder Aufdrücken.

  • Schiebetüren:

Schiebetüren sind für Innenräume geeignet. Sie können seitlich verschoben werden, da sie in Laufschienen laufen, die sich vor oder in der Wand befinden.

  • Falttüren:

Wenn der Platz begrenzt ist, werden häufig Falttüren eingesetzt. Diese sind in mehrere Teile gegliedert und werden beim Öffnen „zusammengefaltet“.

5. Warum sollte ein Fachmann den Einbau übernehmen?

Türen einbauen erfordert Fachkenntnisse. Damit keine Spalten rund um die Tür entstehen, ist Fachwissen erforderlich. Eine professionell eingebaute Tür ist in ihrer Optik makellos und verschönert jeden Raum.

Bei Haustüren spielen auch Faktoren wie Schallschutz, Wärmedämmung und Einbruchsicherheit eine wichtige Rolle.

Wurden sie fachgerecht eingebaut, schirmen sie Strassenlärm ab und haben einen gewissen Dämmfaktor. So bleibt kalte Luft draussen, Wärme im Haus und Heizenergie kann eingespart werden.

Schlecht montierte Eingangstüren lassen sich ausserdem einfacher aufbrechen. Durch eine professionelle Montage werden diese Risiken minimiert.

Hier erfahren Sie mehr zu den Kosten fürs Tür einbauen.

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