Dach decken lassen: Mit 3 Überlegungen den besten Dachdecker finden

Wir geben Ihnen 3 Tipps, mit denen Sie den richtigen Profi finden, um Ihr Dach decken zu lassen.

Sie möchten Ihr Dach neu decken lassen, wissen aber nicht, wo genau Sie mit der Planung ansetzen sollen?

Kein Problem! Unter Beachtung der folgenden 3 Punkte wird es Ihnen leichter fallen, den Umfang Ihres Projektes einzuschätzen. So können Sie eine präzise Offertanfrage formulieren, die Sie direkt zum passenden Dachdecker führt.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Welche Dachform und welche Ziegel?

Die zur Verfügung stehenden Methoden zur Dacheindeckung hängen an erster Stelle von der Beschaffenheit des Daches ab. Aber auch der Standort und die mit ihm verbundenen Wetterverhältnisse spielen eine grosse Rolle bei der Frage, wie gedeckt wird und welche Ziegel dabei zum Einsatz kommen.

Das Steildach

Einer der häufig im Wohnbau verwendeten Dachtypen ist das Steildach. Bei der Dacheindeckung spielen vor allem Neigungsgrad und die Oberfläche des Unterdachs eine Rolle.

Tonziegel sind in der Regel die einfachste und auch günstigste Lösung.
Wenn im Winter extreme Temperaturfälle zu erwarten sind, bringen Ziegel aus Beton Sie frostfrei durch die kalten Monate.

Wer gerne etwas höherwertige Materialien auf dem Dach verwenden möchte, kann sich für Schiefersteine oder Steinziegel entscheiden.

Diese weisen dieselben frostfreien Eigenschaften wie Betonziegel auf, sind aber qualitativ hochwertiger und bieten dekorativ mehr Möglichkeiten zur Gestaltung.

Das Flachdach

Wie der Name schon sagt, muss bei der Eindeckung eines Flachdaches wenig Rücksicht auf die Neigung genommen werden. Flachdächer sind ihrer ebenen Fläche wegen aber auch das ganze Jahr über allen Witterungsbedingungen komplett ausgesetzt.

Daher müssen sie regelmässig kontrolliert und öfter gewartet werden.  

Besonders wichtig sind somit Faktoren wie eine sorgfältige Dämmung und Abdichtung, damit sich kein Wasser ansammeln kann.

Gedeckt werden Flachdächer häufig mit Bitumen, die als Schwarzdach komplett recycelbar sind.

Als günstige Alternative kommen auch oft Kunststoff-Foliendächer aus PVC zum Einsatz. Die ökologische Kombination aus beiden Varianten wäre die Dacheindeckung mit wiederverwertbarem Synthese-Kautschuk.

2. Decken, dämmen oder doch beschichten?

Eine neue Dacheindeckung ist natürlich ein Projekt, das frühzeitiger Planung bedarf. Daher lohnt sich die Überlegung, ob bei der Gelegenheit nicht auch weitere Projekte mit erledigt werden können. Denn oft lassen sich durch die Kombination zweier Arbeiten einige Franken sparen.

In den meisten Fällen wird die Abdeckung der Ziegel direkt zur Dämmung des Dachstuhls genutzt. Denn spätestens während der kalten Wintermonate werden sich nicht ausreichend gedämmte Hausstellen schmerzlich auf der Nebenkostenabrechnung bemerkbar machen.

Besonders über das Dach können Ihnen bis zu 30% der gespeicherten Wärme entwischen.

Bei einem unbewohnten Dachgeschoss reicht eine Geschossdeckendämmung aus. Wenn Sie aber mit dem Gedanken spielen, die oberste Etage zum Wohnraum auszubauen, wird eine Ausparrendämmung auf dem Plan stehen.

In der Regel bieten die meisten Dachdecker diese Leistungen in Kombination mit der Deckung der neuen Ziegel an. Sollten Ihre Ziegel an sich noch intakt sein, müssen sie aber eventuell gar nicht ausgetauscht werden.

Schon eine Neubeschichtung kann dem Dach einen neuen Glanz verleihen und die Lebenszeit des Materials deutlich verlängern. Auch Moos- und Flechtenwuchs wird durch eine neue Beschichtung der Nährboden entzogen.

Oder wollen Sie Ihr Dach vielleicht dekorativ verändern? Wenn die alte Dachfarbe langsam abblättert oder Sie sich einfach an ihr sattgesehen haben, kann ein neuer Anstrich die Ziegel optisch aufwerten.

Allerdings stellt diese Option vor allem eine Gestaltungsmassnahme dar. Eine Sanierung kann damit zwar nicht umgangen werden, aber solange Ihre Ziegel noch in gutem Zustand sind, können Sie Ihrer Kreativität ruhig freien Lauf lassen.

3. Die Kosten richtig einschätzen

Sobald die Planung Ihres Projektes Form annimmt, ist es wichtig, den Kostenüberblick nicht zu verlieren. Neben Arbeitsaufwand und angewandter Methode können vor allem Materialpreise zu Preisschwankungen führen.

Wenn Sie verschiedene Anbieter miteinander vergleichen, achten Sie genau darauf, welche Kosten bereits im Quadratmeterpreis inbegriffen sind. So können Zusatzkosten wie z.B. die Anfahrt des Dachdeckers rechtzeitig eingeplant werden.

Hier erfahren Sie mehr über den Preis fürs Dach decken.

Den richtigen Dachdecker finden

Eine frühzeitige Planung hilft Ihnen zunächst den Umfang der Arbeiten zu strukturieren. Gerade wenn auf lange Sicht weitere Sanierungen anfallen werden, lohnt es sich, diese in einem Auftrag zu kombinieren.

Nehmen Sie sich daher die Zeit, Ihre Anforderungen genau zu formulieren, damit Sie Ihren Dachdecker nach den Punkten auswählen können, die für Ihr Projekt am wichtigsten sind.

Da Sie nun den Umfang Ihres Auftrages besser einschätzen können, haben Sie bei renovero.ch die Möglichkeit, eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage zu formulieren und können bald viele Angebote vergleichen.

Durch das renovero Bewertungssystem profitieren Sie hierbei zusätzlich von den unmittelbaren Erfahrungen anderer Nutzer.