Gasheizung ersetzen: Diese 4 Kriterien gilt es zu beachten

Ihre Gasheizung ist in die Jahre gekommen und verbraucht viel zu viel Energie? Dann ist es Zeit für eine neue Anlage. Mit unseren vier Kriterien zeigen wir Ihnen, welchen Fachmann Sie benötigen, welche Kosten auf Sie zukommen und was Sie beim Ersetzen einer Gasheizung beachten müssen.

Wenn es um energetische Sanierungen geht, liegt die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage ganz weit vorne. Das ist auch kein Wunder, denn die Kosten, die Sie dadurch einsparen, sind immens.

Doch wie viel sparen Sie genau? Welche Kosten kommen bei einem Einbau auf Sie zu und welcher Fachmann wird eigentlich für diese Art von Arbeit beauftragt?

Unsere vier Kriterien zeigen Ihnen alles Wichtige rund um das Ersetzen einer Gasheizung und klären Sie darüber auf, ab wann ein Austausch nötig wird und was Sie bei einem Wechsel beachten müssen.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Wann Sie eine Gasheizung ersetzen sollten

Der erste Schritt, um den Austausch einer Gasheizung anzugehen, ist, sich im Klaren darüber zu sein, wann genau Ihre Anlage ersetzt werden soll. Das Wichtigste haben wir Ihnen im Folgenden aufgelistet:

  • Wenn Ihre Heizkosten den Grossteil der Nebenkosten verschlingen und stetig steigen.
  • Wenn Ihre Heizanlage defekt ist oder zu hohe Abgaswerte gemessen worden sind.
  • Die durchschnittliche Lebensdauer einer Heizungsanlage liegt bei 15 bis 20 Jahren.

2. Welchen Fachmann Sie beauftragen müssen

Nun können Sie ungefähr einschätzen, ob Ihre Heizanlage erneuert werden muss oder nicht. Doch für den letztendlichen Schritt und die Durchführung ist es ratsam, sich fachlichen Rat einzuholen. Dafür benötigen Sie einen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Der Anlagenmechaniker

  • beendet seine duale Ausbildung mit den vier Schwerpunkten Sanitärtechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Heizungstechnik, Umwelttechnik und erneuerbare Energien nach dreieinhalb Jahren.
  • baut Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen ein, wartet und repariert diese.
  • analysiert mit einem Fachplaner den Gebäudezustand und die Haustechnik, also die bestehende Heizanlage, Wassererwärmung und Lüftung.
  • erstellt mit dem Fachplaner ein Sanierungskonzept und eine ausführliche Kostenaufstellung.
  • erhält von einem technischen Zeichner Montageplan und Materiallisten.
  • überprüft vor Ort die Teile der gelieferten Anlage.
  • montiert dann die Apparaturen und Rohrleitungen mit Umwälzpumpen, Ventilen, Mess- und Reguliergeräten.

3. Welche Kosten auf Sie zukommen

Ab in den Keller mit den Heizkosten: Eine neue Anlage ist zwar keine unerhebliche Investition, aber eine sinnvolle, da sie auf lange Sicht gesehen mehr Geld einsparen, als das Sie anfangs ausgeben.

Die Höhe der Gesamtkosten für eine neue Anlage liegt im Durchschnitt bei CHF 15‘000.- bis CHF 20‘000.-. Auch wichtig zu wissen: Das Erdgas ist an den Ölpreis gekoppelt und von der künftigen CO2-Abgabe betroffen. Bei einer neuen Anlage sparen Sie mehr CO2.

Was und ab wann Sie sparen

  • Höhere Energieeffizienz und Brennwerttechnik, dadurch geringerer Verbrauch von Erdgas
  • Verringerung des CO2-Ausstosses um 20-30%
  • Einsparung des jährlichen Energieverbrauchs um 5-10%
  • Doppelt sparen Sie mit einer zusätzlichen Solaranlage, wodurch eine Senkung des Energiebedarfs für Warmwasser um bis zu 60% erwirkt werden kann
  • Amortisation der Kosten nach ca. 8 Jahren

4. Was Sie bei einem Wechsel beachten müssen

Der Wechsel einer kompletten Heizungsanlage ist eine umfangreiche und mit viel Arbeit verbundene Angelegenheit. Dementsprechend gibt es unzählige Faktoren zu beachten. Mit unserer Checkliste laufen Sie nicht Gefahr, etwas zu vergessen und gehen strukturierter an Ihr Vorhaben heran.

  • Ermitteln Sie Ihre Energiekennzahl.

Diese besteht aus dem Energieverbrauch für das Heizen und der Energiebezugsfläche und ist wichtig für die Analyse des Fachmanns.

  • Stellen Sie Zahlen und Pläne Ihres aktuellen Energieverbrauchs bereit.

Dafür benötigen Sie Grundrisspläne des Gebäudes, Energierechnungen von Öl, Gas und Strom der letzten drei Jahre und Tankkontrollblätter.

  •  Erstellung eines Sanierungskonzepts mit einem Heizungs- und Energiefachmann.

Hier wird abgeklärt, welcher Sanierungsschritt zuerst benötigt wird: Dämmung, neue Fenster oder direkt eine neue Heizanlage?

  • Notieren Sie Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen.

Bei einer neuen Anlage können Sie bestimmen, an welchem Platz und in welchem Zimmer ein Heizstrahler steht und ob er hängt oder auf dem Bode steht.

  • Fördermöglichkeiten durch Kantone und Gemeinden prüfen.

Wenn Sie den Einbau der Gasheizung mit der Installation einer Solaranlage verbinden und somit erneuerbare Energien nutzen, ist eine Förderung möglich. Erkundigen Sie sich dafür bei den zuständigen Fachstellen und Handwerkern.

  • Nach der Erneuerung den tatsächlichen Energieverbrauch der neuen Heizung regelmässig kontrollieren. 

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie den idealen Handwerker online finden.

Mit einer genauen Vorstellung den idealen Fachmann finden

Der Einbau einer neuen Gasheizungsanlage verursacht zwar viel Arbeit, aber jetzt können Sie diese strukturiert bewältigen.

Ihnen ist bewusst, was Sie vor und während der Arbeiten beachten müssen, welche Kosten und Einsparungen auf Sie zukommen und wann genau eine Anlage ersetzt werden muss. Ausserdem ist Ihnen nun klar, welchen Fachmann Sie beauftragen.

Um diesen Fachmann schnell und ohne viel Aufwand zu finden, erstellen Sie am besten hier bei renovero.ch eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage.

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