Holzunterstand bauen: Mit 4 Fragen den passenden Schreiner finden.

Wenn Sie einen Holzunterstand bauen lassen möchten, sind vier grundlegende Vorüberlegungen wichtig. Diese Überlegungen erleichtern es Ihnen, den richtigen Schreiner, Tischler oder die richtige Holz-Fachfirma zu finden.

Sie wollen für Ihr Cheminéeholz einen Holzunterstand bauen lassen, damit Sie dauerhaft trockenes Holz zur Verfügung haben? Um für dieses Vorhaben den passenden Anbieter auswählen zu können, sollten Sie vorab ein paar wichtige Entscheidungen treffen.

Anhand von vier Fragen helfen wir Ihnen dabei, im Voraus die wichtigsten Eckpunkte wie Grösse und Dach zu bedenken. So können Sie dem Experten anschliessend genau sagen, was Sie gerne wie hätten.

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Stellen Sie sich vier Fragen

Folgende vier Fragen sollten Sie sich vor der Auswahl eines Anbieters stellen, um den geeigneten Zimmermann, Holzfachmann oder eine geeignete Schreinerei zu finden.

1. Wie gross soll der Unterstand werden?

Wie breit, wie hoch und wie tief soll der Holzunterstand etwa werden?

Nach der Bauverfahrensverordnung bedürfen Kleinstbauten keiner Genehmigung, wenn sie nicht höher als 2,5 m sind und wenn sie höchstens eine Fläche von 6 qm überlagern.

Wenn Ihr Holzunterstand diese Grösse nicht überschreitet, dann benötigen Sie keine amtliche Genehmigung.

Für die Holzbaufirma sind die Masse wichtig, weil so die benötigte Materialmenge abgeschätzt werden kann. Ebenso können bei der Planung auch statische Aspekte berücksichtigt werden.

2. Welche Holzart soll für den Unterstand verbaut werden?

Der Unterstand soll seine Funktion optimal erfüllen und das möglichst lange. Befinden sich auf Ihrem Grundstück noch andere Holzmöbel?

Dann möchten Sie vielleicht, dass das harmonische Gesamtbild erhalten bleibt. Welche Holzart Sie wählen, kann sich in diesem Fall auch daran orientieren, welche Holzart bereits auf Ihrem Grundstück verbaut wurde. 

Holz als Naturbaustoff ist den unterschiedlichsten Witterungseinflüssen ausgesetzt. Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee und Frost setzen dem Werkstoff zu.

Grundsätzlich gibt es viele verschiedene Holzarten. Manche eignen sich sehr gut. Manche sind eher nicht zu empfehlen.

Die am häufigsten verwendeten Holzarten im Aussenbereich sind:

  • Robinie
  • Douglasie
  • Lärche

Darüber eignen sich noch weitere Holzsorten. Der Schreiner kann Sie hierzu gut beraten.

Die Lagerung von Cheminéeholz

Für die optimale Lagerung von Cheminéeholz sind besonders zwei Dinge wichtig:

1. Das Holz muss gut durchlüftet lagern.

Wird der Unterstand beispielsweise an einer Hauswand errichtet, dann sollte er nicht direkt an der Wand errichtet werden. Ein wenig Abstand sorgt für Luftzufuhr von der Rückseite.

2. Das Holz muss vor Stau-Nässe geschützt werden.

Zwischen dem Holz und dem Boden muss ausreichend Abstand vorhanden sein, sodass Regenwasser abtropfen kann. Der Abstand gewährt gleichfalls die Luftzufuhr von unten.

3. Wie ist die Beschaffenheit vom Untergrund?

Um den Abstand zwischen Holz und Boden zu erhalten, werden die tragenden Pfosten so montiert, dass sie nicht direkt mit dem Untergrund in Berührung kommen.

Die Pfostenträger werden in Standhülsen über dem Boden befestigt. Die Hülsen sind in der Regel aus Metall. Sie sind so gearbeitet, dass Nässe ungehindert abtropfen kann. Die Standhülsen werden im Untergrund verankert.

Handelt es sich beim Untergrund um Erdreich, müssen Löcher für die Standhülsen gegraben werden. Wie tief die Löcher sein müssen und ob ein Fundament erforderlich ist, richtet sich nach der Beschaffenheit vom Erdreich.

Handelt es sich um einen Untergrund aus Stein, Beton oder Holz, ist das ebenfalls kein Problem. Der Experte wird Ihnen eine andere fachgerechte Lösung vorschlagen können.

4. Was für ein Dach soll der Holzunterstand bekommen?

Grundsätzlich gibt es für die Dacheindeckung mehrere Optionen. Möglich sind beispielsweise

  • Dachziegel oder Dachsteine
  • Dachschindeln aus Holz oder Schiefer
  • Dachpappe, Plexiglas oder auch Metall

Welche Eindeckung Sie wählen, richtet sich wiederum danach, ob weitere Kleinbauten auf dem Grundstück vorhanden sind und wie diese gedeckt sind. Ansonsten wählen Sie einfach, was Ihnen gefällt. Wenn Sie unsicher sind, kann der Profi Sie mit seiner Erfahrung auch hier beraten.

Den Holzunterstand bauen lassen

Es lohnt sich, über die vier oben genannten Fragen nachzudenken. Schlussendlich soll Ihr Holzunterstand stabil stehen und optimal seine Funktion erfüllen.

Mit Ihren Antworten auf die vier vorgestellten Fragen, kann sich jeder Holzfachmann einen Überblick darüber verschaffen, wie hoch der Aufwand ist und wie viel Material benötigt wird. Ausserdem werden die Offerten der Anbieter für Sie besser vergleichbar.

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