Korkboden verlegen: Gut geplant den richtigen Fachmann finden

Einen Korkboden verlegen ist keine ganz einfache Sache, die man gerne dem Profi überlässt. Mit diesen Fragen wollen wir Ihnen helfen, alle Informationen für eine passgenaue Offertanfrage zusammenzustellen und so den geeigneten Fachmann zu finden.

Sie wollen mit einem Korkboden einen neuen und natürlichen Akzent in Ihrer Wohnung setzen, der zudem auch noch wunderbar fusswarm ist? Kork wird bei der Wohnraumgestaltung inzwischen immer beliebter.

Wenn Sie lieber einen Profi Ihren neuen Korbboden verlegen lassen wollen, beantworten wir Ihnen hier die wichtigsten Fragen, auf die Sie bei der Suche nach einem guten Verleger achten sollten.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

Welche Vorteile bietet ein Korkboden?

Kork punktet als Baustoff schon allein durch seine Vielseitigkeit im Design. Es gibt naturbelassene und eingefärbte Korkböden. Mittlerweile gibt es sogar schon bedruckte Korkplatten, die anderen Naturmaterialien wie Stein oder Keramik nachempfunden sind.

Doch auch wegen seiner positiven Materialeigenschaften, wie seiner Elastizität oder seiner guten Wärmedämmung, eignet sich Kork ideal als Bodenbelag.

Gerade die Wärmedämmung wirkt sich nicht nur positiv auf das Wärmeempfinden Ihrer Füsse aus, sondern hilft gleichzeitig auch, die Heizkosten zu reduzieren.

Korkböden sind antistatisch, ziehen somit keinen Staub an und sind dadurch auch bestens für Allergiker geeignet. Ein Boden aus Kork lässt sich leicht reinigen und ist zudem zu 100 Prozent recycelbar.

Welche Arten von Korkböden gibt es?

Man unterscheidet zwei Arten von Korkböden:

  • 1. Das Kork-Fertigparkett

Das Kork-Fertigparkett ist sehr ähnlich zu normalem Holzparkett. Es besteht aus einer mehrfach versiegelten Oberfläche. Darunter befindet sich ein Korkfurnier, das mit einer Presskorkplatte aus gemischtem Korkgranulat unterlegt ist.

Eine Holzplatte gibt dem Ganzen Stabilität. Die unterste Schicht ist noch einmal eine Korkplatte, die zugleich den Trittschall reduziert.

Kork-Fertigparkett wird leimlos und schwimmend verlegt. Allerdings eignet sich Korkfertigparkett nicht für Räume, in denen es feucht oder nass werden kann wie in Küche oder Bad.

  • 2. Korkparkett oder Korkfliesen

Korkfliesen bestehen aus einem vorbehandelten oder auch naturbelassenen Korkfurnier. Die Basis besteht aus einer gepressten Korkschicht, die flexibel und biegsam ist.

Das Korkparkett wird in Fliesenform vollflächig mit dem Untergrund verklebt. Voraussetzung ist ein ebener und trockener Untergrund. Das Verlegen von Korkparkett ist zeitintensiv und eher einem Fachmann anzuvertrauen.

Welchen Untergrund haben Sie?

Da der Untergrund für einen Korkboden unbedingt eben, sauber und trocken sein sollte, klären Sie vorher ab, auf was für einem Boden Ihr Korkboden verlegt werden soll. Die Beschreibung des Untergrundes können Sie in die Offertanfrage mitaufnehmen.

Nicht jeder Untergrund eignet sich für beide Verlegearten gleichermassen. So sind alte Teppiche, Nadelfilzböden oder Steinholz-Böden für Kork-Fertigparkett ungeeignet. Ausserdem richtet sich die Trockenzeit des Bodens nach dem Untergrund.

Der Untergrund ist auch ausschlaggebend dafür, ob eine 0,2 mm starke PE-Folie als Dampfsperre verlegt werden muss, um zu verhindern, dass Restfeuchtigkeit aus dem Boden aufsteigt.

Was wollen Sie selbst übernehmen?

Wenn Sie sich über die Verlegeart sowie das Design im Klaren sind, können Sie bei Interesse bereits einen Korkboden kaufen.

Wenn dieser nicht mehr extra versiegelt werden muss, wirkt sich das preismildernd auf das ganze Projekt aus. Ausserdem könnten Sie bereits den alten Bodenbelag eigenhändig entfernen und den Boden ebnen und gründlich reinigen.

Hier erfahren Sie mehr über die Preise fürs Verlegen von Korkboden.

Welche Angaben sollte Ihre Offertanfrage unbedingt enthalten?

Um vergleichbare Offerten zu erhalten, ist es sehr wichtig, dass Sie eine möglichst genaue Offertanfrage mit allen wichtigen Details formulieren. Orientieren Sie sich dazu am besten an den folgenden Fragen, die Sie in Ihrer Anfrage beantworten sollten:

  1. Welche Verlegeart, welches Design und welche Farbe entsprechen Ihrem Geschmack?
  2. Gibt es eine Fussbodenheizung?
  3. Was haben Sie für einen Untergrund?
  4. Wie gross ist die Fläche, die verlegt werden soll? Mithilfe der Quadratmeterzahl des jeweiligen Raumes kann der Bodenleger den genauen Materialbedarf ermitteln.
  5. Wollen Sie irgendwelche Vorarbeiten oder die Beschaffung des Korkbodens selbst übernehmen? Diese Informationen sind für den Anbieter wichtig, um von Anfang an Arbeitsaufwand und Kosten verlässlich einschätzen zu können.
  6. Gibt es grosse Hindernisse, um die herum verlegt werden muss oder sonst irgendwelche Besonderheiten? Der Profi ist dankbar für jeden Hinweis zu eventuellen Besonderheiten, die er frühzeitig einkalkulieren kann.

So finden Sie den besten Bodenleger

Die Beantwortung dieser Fragen kann Ihnen bei der Suche nach einem Fachmann mittels einer Offertanfrage sehr behilflich sein. Verfassen Sie eine möglichst aussagekräftige Offertanfrage, damit die eingehenden Offerten für Sie verlässlich und vergleichbar sind.

Bei renovero.ch können Sie eine solche Offertanfrage schnell, kostenlos und unverbindlich veröffentlichen. Beim Vergleich der Offerten und Anbieter können Sie auch vom renovero Bewertungssystem profitieren, in dem ehemalige Kunden ihre Erfahrungen mit dem jeweiligen Anbieter weitergeben.