Bodenbeläge: In 3 Schritten den passenden Boden finden

Hier erfahren Sie, wie Sie die Verlegung Ihres neuen Bodens am besten planen und worauf Sie bei der Auswahl und Beauftragung Ihres Bodenlegers unbedingt achten sollten. Wir geben Ihnen einen Überblick über verschiedene Bodenbeläge und Sie erhalten Tipps, wie Sie die Kosten von Anfang an im Blick behalten.

Fussboden wird gekappt

Ob Neubau oder Renovierung – die Wahl des richtigen Bodenbelags kann einiges ausmachen und Ihrem Zuhause ein ganz neues Ambiente verleihen.

Damit Sie bei einem breiten Angebot auch den Überblick behalten, stellen wir Ihnen an dieser Stelle die beliebtesten Bodenbeläge vor und geben Ihnen Tipps, worauf Sie bei der Beauftragung Ihres Bodenlegers achten sollten.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Präferenzen festlegen

Je nach Wohnbereich muss Ihr neuer Boden verschiedenen Belastungen standhalten. So vielseitig wie die Eigenschaften sind auch die Verfahren zur Verlegung. Laminat oder Parkett zum Beispiel stellen beliebte Optionen für Wohn- und Schlafzimmer dar.

Laminat wird in der Regel via Schicht-Laminat-Verfahren verlegt. Hierbei werden dünne Folienschichten zu einem dreidimensionalen Modell zusammengefügt und danach exakt passend positioniert.

Die Verlegung von Parkettboden geschieht meistens im sogenannten schwimmenden Verfahren, bei dem die Stecksysteme zuverlässig miteinander verbunden werden.

Die Platten können auch miteinander verleimt werden. Diese Methode ist zwar aufwändiger, aber Sie führt in der Regel zu dauerhafteren Ergebnissen.

Beton- oder Steinfliesen sind besonders robust und damit gut für Aussenbereiche geeignet. Auch in Bad und Küche fügen Sie sich sehr pflegeleicht in jeden Haushalt ein. Im Haus Akzente setzen können Sie zum Beispiel mit Keramikfliesen, die ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

Wenn der Untergrund bereits ebenflächig ausgerichtet ist, kommt das Dünnbettverfahren zur Anwendung. Hierbei wird nur eine dünne Schicht Klebemörtel aufgetragen. Je nach Wohnbereich kommt eine der folgenden Techniken zum Einsatz:

Die drei Verfahren

  • Das Floating-Verfahren

Beim „Floating“ schwimmen die Kacheln tatsächlich im Klebebett und berühren so nicht den Untergrund. Gerade im Innenbereich wird diese Methode häufig angewandt, da Sie eine schnelle und unkomplizierte Verlegung möglich macht.

  • Das Buttering-Verfahren

An dieser Stelle wird zusätzlicher Mörtel direkt auf die Unterseite der Fliesen gestrichen.
Das Buttering-Verfahren eignet sich besonders, wenn die Fliesen auf der Rückseite eine ausgeprägte Wabenstruktur haben, die beim Verlegen geschlossen werden muss.

  • Das Buttering-Floating-Verfahren

Dieses Kombinationsverfahren kommt häufig zum Einsatz, wenn keine Hohlräume unter den Fliesen zurückbleiben dürfen. Gerade für Aussenbereiche ist dies sehr nützlich, da durch unbemerkt angesammeltes Wasser und darauf folgenden Frost schnell Schäden entstehen können.

2. Den richtigen Bodenleger finden

Sobald Sie wissen, wo Ihre Anforderungen liegen, stehen Sie vor der Wahl des richtigen Fachmannes. Sie werden sich allerdings zunächst mit einem relativ breiten Angebot konfrontiert sehen.

Gerade wenn Ihnen für die gleichen Arbeiten Preisschwankungen auffallen, lohnt es sich daher, die Betriebe noch einmal im Detail zu vergleichen.

Sobald Ihnen ein Angebot zusagt, ist es gut, seinen Blick als Nächstes auf die Qualifikationen und Zertifikate des Betriebes zu richten.

Der Berufstitel Bodenleger FEZ kann in der Schweiz durch eine dreijährige Lehre im Betrieb erlangt werden. Aber auch die vier Jahre dauernde Ausbildung an einer Fachschule für Bautechnik zeichnet einen guten Bodenleger als solchen aus.

Es ist ebenfalls nicht verkehrt, nach der Berufserfahrung zu fragen oder ggf. Referenzen einzuholen. An dieser Stelle hilft Ihnen vor allem das renovero-Bewertungssystem, da Sie damit direkt von den Erfahrungen anderer Nutzer profitieren können.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie den idealen Bodenleger online finden.

3. Die Kosten im Blick behalten

Die Rechnung Ihres Bodenlegers wird sich aus verschiedenen Teilen zusammensetzen. Damit Sie sich nicht über unerwartete Zusatzkosten ärgern, ist es gut, im Vorfeld um eine Kostenvoreinschätzung zu bitten.

Spätestens aber im verbindlichen Kostenvoranschlag sollten Materialkosten, der Arbeitsaufwand und die Kosten für An- und Abfahrt preislich eingeschätzt werden.

Ein verbindlicher Kostenvoranschlag hat den Vorteil, dass Sie eine sichere Kalkulation machen können. Dafür benötigt der Handwerker aber möglichst genaue Informationen. Schon in der Offertanfrage sollten Sie also so detailliert wie möglich vorgehen.

Mit renovero.ch zum Traumboden

Material, Verlegetechnik und der richtige Handwerker – nehmen Sie sich in jedem Fall Zeit für die Vorplanung. Je strukturierter Sie Ihre Vorstellungen formuliert haben, umso genauer können Sie den zu Ihren Präferenzen passenden Fachmann auswählen.

Da Sie nun wissen, worauf es bei der Verlegung Ihres Bodens und der Wahl des Bodenlegers ankommt, haben Sie bei renovero.ch die Möglichkeit, eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage zu formulieren und können gleich darauf Angebote vergleichen.

Durch das renovero-Bewertungssystem profitieren Sie hierbei zusätzlich von den unmittelbaren Erfahrungen anderer Nutzer.