Bodenleger – in 3 Schritten den passenden Experten finden

Bei der Suche nach einem professionellen Bodenleger werden Sie schnell feststellen, dass sich Ihnen eine nicht zu unterschätzende Vielfalt an Anbietern und Möglichkeiten bietet. Zur Unterstützung stellen wir Ihnen in diesem Artikel drei Schritte vor, mit denen Sie genau den richtigen Fachmann für Ihren neuen Bodenbelag finden können.

Ob ein neues Eigenheim oder eine lang überfällige Renovation – Ihre Entscheidung für einen neuen Bodenbelag ist gefallen? Dann fehlt Ihnen jetzt vermutlich nur noch der richtige Bodenleger für Ihren Boden.

Daher stellen wir Ihnen hier die Unterschiede der Bodenleger und die gängigsten Bodenbeläge vor. So können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen und den idealen Bodenleger für Ihre Arbeiten auswählen.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Die Qualifikationen und Berufserfahrungen der Bodenleger berücksichtigen

In der Schweiz kann nach dreijähriger Lehre die Prüfung zum Bodenleger EFZ absolviert werden. Im Anschluss kann bei Interesse direkt die Weiterbildung zum Bodenlegermeister HFP oder Chefbodenleger BP angehängt werden.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich im Voraus über Referenzen zu erkundigen. Gerade wenn bei Ihrem Auftrag vielleicht Methoden ins Spiel kommen, die auch unter Fachmännern noch Spezialisten fordern.

Überlegen Sie sich also frühzeitig, welche Qualifikation und Berufserfahrungen Ihnen wichtig sind. Damit haben Sie bereits einen ersten massgeblichen Faktor, den Sie bei der Wahl eines Experten berücksichtigen sollten.

2. Die Stilfrage klären

An dieser Stelle ist es natürlich besonders wichtig, dass Ihnen der neue Boden gefällt und sich harmonisch in den Raum einfügt. In der Wahl des Bodenbelags sind Ihnen nahezu keine Grenzen gesetzt. Die derzeitig beliebtesten Bodenbeläge sind die Folgenden:

Parkett

Ein schickes Parkett im Wohnzimmer gehört in den meisten Neubauten schon so gut wie zum Standard.

Wenn Sie auch hier gerne auf Qualität setzen und etwas für die Umwelt tun möchten, empfiehlt sich die Verwendung von Hölzern, die aus mit dem FSC-Label ausgezeichneten Waldwirtschaftstammen.

Wenn der Fachmann das neue Parkett verklebt, sprechen Sie vorab gerne die Verwendung von lösungsmittelfreiem Kleber an. Preislich besteht hier praktisch kein Unterschied, doch tun Sie auch hier der Umwelt und Ihrer eigenen Gesundheit einen Gefallen.

Bei Parkett sollte auch die Pflege des Bodens berücksichtigt werden. Ob Sie auf Ölbehandlung setzen oder lieber versiegeln, können Sie selbst entscheiden. Hierzu gehört auch die Entscheidung, ob Sie der Gesundheit zuliebe auf lösungsmittelfreie Produkte Wert legen.

Laminat

Weniger pflegeintensiv, aber trotzdem stark im Trend ist das Laminat. Tägliche Pflege und Reinigung erfordern keine aussergewöhnlichen Massnahmen, da kein echtes Holz im Spiel ist. 

Abnutzungserscheinungen lassen sich allerdings – anders als beim Parkett – nicht einfach abschleifen. Dadurch verkürzt sich die Lebensdauer oft auf 10 bis 25 Jahre, bis eine Neuverlegung ansteht.

Fliesen

Wenn öfter mal feucht aufgewischt werden soll, sind Fliesen die einfachste Lösung. Gerade im Bad und Ess- oder Wohnzimmer, wo schnell mal ein Glas Wein unter Freunden verschüttet wird, können Fliesen eine dankbare Lösung sein.

Fliesen können nach Ihrer Wahl aus Keramik gefertigt oder als Natursteinplatten eingesetzt werden.

Pflegeleicht sind hier vor allem grosse Platten. In Altbauten sollten Sie sich bei der Hausverwaltung im Voraus noch über eventuell vorgegebene Schwellenhöhen informieren. In jedem Fall kann bei Fliesen mit einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren gerechnet werden.

Linoleum

Eine der umweltfreundlichsten Alternativen bietet das Linoleum, da es überwiegend aus nachwachsbaren Rohstoffen besteht.

Je nach Hersteller kann es sogar antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Linoleum ist sehr pflegeleicht und kann daher durchaus eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren haben.

Wollteppich

Gerade in der kalten Jahreszeit wirkt ein verlegter Wollteppich wunderbar als günstiger Wärmespeicher. Und bei überdurchschnittlich aktivem Nachwuchs im Haus macht sich die schalldämpfende Funktion doppelt bewährt.

Bei gerechter Pflege sollten Sie sich bis zu 15 Jahre an Ihrem Teppich erfreuen können.

3. Langfristigkeit und Pflege bedenken

Durch richtige Pflege hält Ihr Boden länger. Aber auch bestimmte Extras könnten für Sie immense Einsparungen bei den Betriebskosten bedeuten.

Wenn Sie ohnehin in der Zukunft anfallende Arbeiten mit einkalkulieren, haben Sie auf lange Sicht oft gespart. Vielleicht lohnt es sich auch, mit Ihrem favorisierten Bodenleger direkt eine regelmässige Pflege zu vereinbaren.

Hier erfahren Sie mehr über die Kosten für einen Bodenleger.

Den richtigen Bodenleger finden

Ein neuer Boden ist eine langfristige Anschaffung. Deshalb lohnt es sich, einen zweiten Blick auf die Langwierigkeit bestimmter Eigenschaften oder Extras zu werfen.

Sie können nun die Anforderungen Ihres Vorhabens besser einschätzen und wissen, welche Bodenleger qualifiziert sind, Ihren Boden zu verlegen.

Mit diesem Wissen haben Sie die Möglichkeit, bei renovero.ch viele Offerten verschiedener Anbieter mit nur einer kostenlosen und unverbindlichen Offertanfrage zu erhalten. Diese Angebote können Sie direkt vergleichen und einen geeigneten Anbieter auswählen.

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