Balkon sanieren: 3 Tipps zur richtigen Planung

Sie wollen Ihren Balkon sanieren, wissen aber nicht, welche Arbeiten wirklich nötig sind?

Wir zeigen Ihnen, mit welchen Methoden Baumeister und Maurer Ihren Aussenbereich wieder instand bringen und was Sie bei der Auswahl beachten sollten.

Ein schöner Balkon im Frühjahr lädt zum gemütlichen Frühstück im Freien und im Sommer zum Sonnenbaden ein. Doch was, wenn die Wintermonate durch Eis und Schnee ihre Spuren hinterlassen haben? Oder wenn der Balkon einfach schon etwas älter ist?

Wenn Sie Ihren Balkon sanieren lassen, sollten Sie einiges im Voraus beachten.

Wir zeigen Ihnen daher, worauf es bei einem witterungsfesten Balkon ankommt, wie Sie Schäden vorbeugen können und wie Sie den besten Handwerker für Ihr Projekt finden.

Oder wissen Sie bereits, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt unverbindlich ausschreiben und schnellstmöglich Offerten von bewerteten Handwerkern vergleichen:

1. Die Bauphasen

Nach einer statischen Überprüfung und der Entfernung von Bodenbelag und Geländer kann die eigentliche Sanierung beginnen:

1. Abdichtung der Balkonplatte

Um kein Wasser mehr durchzulassen, muss die Balkonplatte unbedingt zunächst abgedichtet werden. Hierzu verwendet der Fachmann in der Regel Bitumen, Flüssigkunststoff oder Spezialfolien.

2. Dämmung

Eine Balkondämmung ist nicht immer vorgeschrieben. Es kann aber durchaus sinnvoll sein die Balkonplatte dämmen zu lassen. Gerade wenn Sie architektonisch eine Verlängerung der Geschossdecke planen, kann eine nicht gedämmte Platte die Kälte ins Hausinnere leiten.

3. Installation des Entwässerungssystems

Damit sich kein Wasser unbemerkt anstauen kann, ist es wichtig, auf ein funktionierendes Entwässerungssystem zu achten. In der Regel reichen die Dachrinnen oder Fallrohre aus.

Es muss aber sichergestellt sein, dass der Balkon mit einem minimalen Gefälle von ca. 2% beschaffen ist. Ist dies nicht der Fall, muss die Konstruktion dementsprechend angepasst werden, damit sich kein Regenwasser ansammeln kann.

4. Den Balkon entkoppeln

Bevor der neue Bodenbelag verlegt wird, ist es ratsam, auf dem Dichtungsanstrich Drainage-, Bauschutz- oder Entkopplungsmatten zu befestigen.

Dadurch können Spannungen und Bewegungen des Untergrundes nicht auf die Fliesen übertragen werden und halten sie länger intakt. Selbst auf unebenen Untergründen ist die Verlegung kein Problem.

5. Der neue Bodenbelag

Als Letztes wird der neue Bodenbelag verlegt. Ob Sie an dieser Stelle auf Holz oder Naturstein setzen, entscheidet der Geschmack. Am besten lassen Sie sich im Voraus bei der Wahl von Ihrem Fachmann zu Eigenschaften und Lebensdauer der Materialien beraten.

2. Schäden vermeiden

Balkone sind das ganze Jahr über starken Wetterschwankungen ausgesetzt. Sie müssen Witterung und Temperaturunterschieden von bis zu 40°C standhalten. Die richtige Instandhaltung ist daher umso wichtiger.

Gerade Wasserschäden setzen Balkonen oft zu. Ein Balkon muss zwar so manchen Witterungsbedingungen gewachsen sein, wenn aber durch kaputte Fugen Wasser in die Nutzschicht gerät, steigt dieses bei Erwärmung an die Oberfläche und setzt sich als Kalkstein ab.

Der erste Frost lässt das eingedrungene Wasser gefrieren.

Durch den daraus folgenden Druck wird die Oberfläche immer weiter aufgerissen, sodass sich noch mehr Wasser ansammelt. Sobald Sie also Aufblühungen oder Risse bemerken, sollten Sie die Sanierung keinesfalls weiter aufschieben.

Achten Sie daher auf die regelmässige und richtige Bodenpflege auf dem Balkon. Denn auch nicht materialgerechte Putzmittel können Schaden anrichten.

Wer beim Frühjahrsputz beim verwendeten Putzzeug danebengreift, ärgert sich schnell über kaputte Fugen oder Fliesen.

Gerade bei der Entfernung von Moos und anderen unerwünschten Balkongewächsen sollten die zum Einsatz kommenden Chemikalien mit Vorsicht ausgewählt werden.

3. Wie finde ich den richtigen Baumeister?

Lassen Sie sich als Erstes nicht von der Vielzahl der Angebote verunsichern. Je nachdem, ob es um eine Komplett- oder Teilsanierung geht, achten Sie in jedem Bereich auf entsprechende Qualifikationen und Referenzen hinter den angegebenen Preisen.

Sobald Sie eine Vorauswahl getroffen haben, nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, ausführliche Vorgespräche mit verschiedenen Betrieben zu führen. Fragen Sie nach einer ersten Kosteneinschätzung des Arbeitsaufwandes, des Materialpreises und nach den Kosten für die Anfahrt.

So können Sie sich einen umfassenden Überblick zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Angebote schaffen.

Hier erfahren Sie mehr zu den Kosten fürs Sanieren eines Balkons.

Der Weg zum Traumbalkon

Gerade auf dem Balkon werden Sanierungen gerne aufgeschoben. Doch wenn die Risse erst mal sichtbar werden, ist es fast schon zu spät. Beginnen Sie daher am besten schon im Spätsommer mit der Planung, damit über die kalten Monate alles frostsicher bleibt.

Da Sie nun wissen, worauf es bei der Sanierung Ihres Balkons ankommt, haben Sie bei renovero.ch die Möglichkeit, eine kostenlose und unverbindliche Offertanfrage zu formulieren und können direkt Angebote vergleichen.

Durch das renovero Bewertungssystem profitieren Sie hierbei zusätzlich von den unmittelbaren Erfahrungen anderer Nutzer.