Die 5 Arten Sträucher zu schneiden

In Ihrem Garten stehen zahlreiche Sträucher, die wieder einmal geschnitten werden sollten? Die Hecke in Ihrem Garten wächst Ihnen über den Kopf und Sie wollen sie zurückschneiden lassen? Oder das Büschchen in Ihrem Garten bringt keine schönen Blüten mehr hervor? In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es beim Schneiden von Stauden ankommt und wir helfen Ihnen dabei, einen Profi zu finden, der diese Arbeit für Sie übernimmt.

Sträucher sind aus einem Garten nicht wegzudenken. Mit ihren Blüten, farbigen Blättern, Früchten und farbiger Rinde sind sie schön anzuschauen. Oft erfreuen sie nicht nur das Auge, sondern erfüllen - zum Beispiel als Sichtschutzhecken - auch noch einen nützlichen Zweck.

Werden Sie fachgerecht geschnitten, kann man sich viele Jahre lang an ihrer Pracht erfreuen. Beim Schneiden von Sträuchern muss aber je nach Art einiges beachtet werden. Deshalb überlassen Sie dies am besten einem professionellen Gärtner.

Sie wissen bereits genau, was zu tun ist? Dann können Sie Ihr Projekt jetzt gleich unverbindlich ausschreiben und so schnellstmöglich Offerten von bewerteten Experten erhalten, die Sie dann miteinander vergleichen können:

Gründe für den Schnitt

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür Pflanzen, Sträucher und Stauden schneiden zu lassen. Einerseits dient ein Rückschnitt der Gesundheit des Strauches, andererseits kann man durch den Schnitt die Form und das Erscheinungsbild verändern. 

Gehölze wie Felsenbirne, Magnolie, Rosen, Zaubernuss, strauchförmige Ahorne, Scheinhasel, Hartriegel, Seidelbast, Schneeball oder die meisten Hortensien sollten nicht geschnitten werden. Sie werden sonst dauerhaft geschädigt. Allfällige Schnittarbeiten sind auf das Entfernen abgestorbener Zweige oder ein sehr sorgfältiges Auslichten dichtstehender Zweige zu beschränken.

Ebenfalls nicht geschnitten werden sollten Nadelgehölze wie zum Beispiel Wacholder, Blaufichte, Lärchen, Kiefern oder Scheinzypressen. Besonders das Einkürzen des Gipfeltriebes zerstört ihre Gestalt unwiderruflich. Von dieser Regel ausgenommen sind die Eiben sowie Thuja- und Rottannen-Hecken.

Welche Sträucher werden wann geschnitten?

Frühlingsblüher sind Sträucher, die bereits im Winter neue Knospen gebildet haben und schon in den ersten Monaten des Jahres blühen. Dies sind zum Beispiel Forsythien, Blutjohannisbeere, Duftjasmin oder Ranunkelstrauch. Sie dürfen erst nach der Blüte im März zurückgeschnitten werden.

Sommerblühende Sträucher sollten im zeitigen Frühjahr geschnitten werden, dann laufen Sie anschliessend zu Hochform auf. Bei milder Witterung kann der Schnitt schon Ende Januar erfolgen. Zu den sommerblühenden Sträuchern gehören: Sommerflieder, Blauraute, Bartblume, Säckelblume, Rispen-Hortensie, Strauch- oder Ball-Hortensie, Buschmalve, Garten-Eibisch.

Die verschiedenen Schnitttechniken

Je nach Strauch und Ziel, das man durch den Schnitt erreichen will, unterscheidet man zwischen den folgenden Schnitttechniken:

Pflegeschnitt

Beim Pflegeschnitt werden beschädigte Pflanzenteile und vertrocknete Blüten, aber auch kraftlose und dünne Zweige, entfernt. Alle gesunden und lebenden Triebe bleiben bei einem Rückschnitt erhalten. 

Auslichten

Damit die Sträucher lange schön und blühfreudig bleiben, sollte man alle zwei bis drei Jahre die ältesten Triebe, aber auch solche, die sich überkreuzen oder gegenseitig einengen, entfernen. Besonders bei Beeren ist dies hin und wieder nötig, da dies den Früchten wieder ausreichend Licht verschafft.

Verjüngungsschnitt

Der Verjüngungsschnitt ist deutlich radikaler. Er wird bei Sträuchern durchgeführt, die jahrelang nicht oder falsch geschnitten wurden. Dabei werden die Zweige bodennah zurückgeschnitten oder zumindest erheblich und auf die Haupttriebe zurückgekürzt. 

Formung 

Mit einem Formschnitt werden die Wuchsform und das Erscheinungsbild korrigiert. Er regt die Verzweigung an und führt zu dichterem Grün. Ein Formschnitt erhöht den Zierwert und sorgt für einen dekorativen Effekt im Garten. Werden Formgehölze nicht regelmässig geschnitten, wachsen sie sehr schnell wieder nach ihrem natürlichen Trieb.

Verdichtung 

Die Verdichtung soll dafür sorgen, dass sich das Gewächs gezielt mehr verzweigt, also keine Lücken oder Löcher aufweist. Zu diesem Zweck werden neue, junge Triebe immer wieder abgeschnitten, damit sich die verbleibenden Zweige mehrmals verzweigen.

Kosten fürs Sträucher Schneiden

Die Preise für das Sträucher schneiden hängt von der Art, Grösse und Anzahl der Sträucher ab. Ein Gärtner kostet Sie in der Regel ungefähr CHF 60.- bis 90.- in der Stunde. Es ist auch möglich, dass Ihnen ein Pauschalangebot gemacht wird (inklusive Anfahrtsweg und Material).  

Schnittgut-Verwertung

Das Schneiden von Sträuchern kann – je nach Anzahl der Gewächse – eine grosse Menge an Schnittgut bedeuten. Überlegen Sie sich bereits vorher, was Sie damit machen wollen. Sie können es zum Beispiel gleich nach dem Schneiden häckseln lassen und es dann später als Mulch verwenden.

Erwähnen Sie auf alle Fälle in Ihrer Offertanfrage, ob Sie das Schnittgut häckseln lassen wollen oder ob es entsorgt werden soll. Zusätzliches Häckseln sowie die Entsorgung des Schnittguts bedeuten in der Regel Mehrkosten.

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So finden Sie einen Profi für Ihre Sträucher

Sie wissen nun, was es beim Schneiden von Sträuchern zu beachten gilt. Mit einer kostenlosen und unverbindlichen Offertanfrage auf renovero finden Sie mit minimalem Aufwand einen professionellen Gärtner aus Ihrer Region, der diese Aufgabe für Sie fachmännisch ausführt. 

Erfassen Sie in Ihrer Offertanfrage ganz genau, wie viele Sträucher Sie schneiden lassen wollen, um welche Art es sich handelt (fügen Sie ein Foto bei, falls Sie sich nicht sicher sind) und vergessen Sie nicht, zu erwähnen, was mit dem Schnittgut geschehen soll.

Nutzen Sie bei Ihrer Wahl auch das Bewertungssystem. Es ermöglicht Ihnen, die Bewertung eines Fachmannes und die Erfahrungen anderer Kunden mit ihm einzusehen.